Tüftlerinnen und Tüftler finden Zwischenunterschlupf
Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) ermöglicht es dem Tüftellabor Chur, temporär einen ihrer Räume zu nutzen und so den Laborbetrieb fortzuführen. Das heisst es in einem Schreiben der FHGR. Als offene Werkstatt biete das vorübergehende Labor allen «Macherinnen» und «Machern» Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte. «Auch wenn wir vor allem für Elektronik und Informatik ausgerüstet sind, nehmen wir jede Herausforderung an, und jedes Handwerk ist bei uns willkommen», bekräftigt Loris Niethammer, Gymnasiast und Initiant des Tüftellabors. Er hätte vor einem Jahr nie gedacht, dass es heute das Tüftellabor immer noch gibt. Niethammer freut sich, dass er der jungen Bevölkerung eine offene Werkstatt in Chur bieten kann: «Es ist aber nicht nur der Raum der FHGR, der für uns sehr wertvoll ist, sondern auch die fachliche Schnittmenge mit der Hochschule bietet uns einen grossen Mehrwert.»
Es ist nicht nur der Raum der FHGR, der für uns sehr wertvoll ist, sondern auch die fachliche Schnittmenge mit der Hochschule bietet uns einen grossen Mehrwert.»
Loris Niethammer, Initiant Tüftellabor
Zusammen macht es mehr Spass
Ein weiteres Teammitglied des Tüftellabors ist Jonas Weber. Er studiert Photonics und musste für das Studium seine private Werkstatt zurücklassen. Er ist froh, dass er sich nun mit anderen Tüftlerinnen und Tüftlern austauschen kann. «Wir schätzen uns glücklich, dass wir das Tüftellabor auch nach der Pilotphase weiterführen können.» Mit seinen neu erlernten Elektronik- und Informatikkenntnissen könne er den Tüftlern hervorragend zur Seite stehen. «Zu Hause tüfteln und basteln ist schön, richtig interessant wird es aber erst, wenn man in der Gruppe Erfahrungen, Meinungen und Tipps austauschen kann. Dafür ist das Tüftellabor Chur da», beschreibt Mathias Hermann, ein weiteres Gründungsmitglied, den Mehrwert des Labors.