Leben & Freizeit
Tragödie im Gäsi
von Hans Hefti
Unweit des Gäsi-Kiosks brütete ein Schwanenpaar seit Tagen abwechselnd sieben Schwaneneier aus. Die Gäsibesucher wurden mit Flyern und Absperrbändern darauf aufmerksam gemacht. Zweimal musste die Brutstätte wegen des steigenden Sees auf Paletten angehoben werden. Und dann das: In der Nacht auf Montag wurde sie ausgeraubt, vermutlich von einem Fuchs.
Von den sieben Eiern fehlten sechs, eines lag neben dem Nest. Die Schwanenmutter verletzte sich so sehr, dass sie von Menschenhand erlöst werden musste. Spuren des nächtlichen Kampfs waren überall sichtbar. Das Traurigste war aber der Anblick des Schwanenmännchens, das – einmal stehend, dann liegend – neben dem ausgeraubten Nest verharrte.
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