Suche nach Wohnraum für den Winter
Die Regionale Arbeitsgruppe Ukraine, welche von den zwölf Gemeinden der Region Maloja eingesetzt wurde, steht aktuell vor der grossen Herausforderung, genügend Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine bis im Frühjahr 2023 zur Verfügung stellen zu können. Die meisten Unterkunftsvereinbarungen der heute anwesenden Geflüchteten enden gemäss einer Medienmitteilung auf diesen Herbst.
«Unser Ziel mit diesem Aufruf ist es nun, den bereits anwesenden Geflüchteten auch über den kommenden Winter eine Wohnmöglichkeit im Oberengadin anbieten zu können». Im Oberengadin sollen auch weitere zusätzliche Wohnmöglichkeiten als Reserve sichergestellt werden.
Auch Hotels werden angefragt
Die Regionale Arbeitsgruppe Ukraine hat ihre Anfrage auch an Oberengadiner Betriebe gerichtet. Sie erkundigt sich nach deren Bereitschaft, Wohnraum in Form von Hotel- und/oder Personalzimmern für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung ist eine Nutzungsdauer der Räumlichkeiten von November bis Ende April 2023. Ansprech- und Vertragspartner wird bei einer Vermietung die entsprechende Standortgemeinde sein. Eine Rückmeldung bis spätestens Freitag, 2. September, ist direkt an die Gemeindekanzlei St. Moritz zu richten. (fh)