Damm in Domat/Ems wird erneuert
Das Projektgebiet liegt am südlichen Abhang des Hügels Tuma Padrusa. Dieser ragt 40 Meter hoch aus der Ebene des Churer Rheintals heraus und liegt inmitten des Wohngebiets der Gemeinde Domat/Ems. Wie der Kanton Graubünden in einer Mitteilung schreibt, ist der südliche Abhang von blockigen Geröllhalden und darüber liegenden stark aufgelockerten Felspaketen durchzogen. Aus diesen Hangbereichen sind in der Vergangenheit mehrere Sturzereignisse verzeichnet worden, die über die Via Carpera bis auf die Parkplätze und Garagenzufahrten der südlich gelegenen Gebäude gelangten. Ein in den Achtzigerjahren erstellter Damm schützte bisher die Via Carpera und die Wohngebäude vor Stein- und Blockschlägen. Mittlerweile ist der Damm aber aufgefüllt und teilweise beschädigt, weshalb dessen Wirkung erheblich eingeschränkt ist, wie es weiter heisst.
Im Rahmen des Projekts «Steinschlagschutz Tuma Padrusa» soll der bestehende Damm zurückgebaut, nach heutigen Grundlagen dimensioniert und an Ort und Stelle wiederaufgebaut werden. Die zu erwartenden Kosten betragen 130'000 Franken. Wie die Regierung in der Mitteilung schreibt, genehmigt sie das vorliegende Projekt und spricht dazu einen Kantonsbeitrag von höchstens 105'000 Franken. (red)