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Leben & Freizeit

Sport und Wirtschaft profitierten am meisten

Südostschweiz
20.05.2020, 10:05 Uhr
heute um 11:31 Uhr

Die Stadt Chur zieht nach rund zwei Monaten Bilanz zum Massnahmenpaket Coronavirus. 153'000 Franken habe die Stadt für Gebühren und Mieten erlassen. Profitieren konnten vor allem Sport und Wirtschaft, wie Stadtrat Patrick Degiacomi gegenüber Radio Südostschweiz sagt. 

Man habe versucht, die Betroffenen zu unterstützen, so Degiacomi weiter. Die Stadtpolizei habe die Jahresgebühren für Aussenwirtschaften, Reklametafeln und verlängerte Öffnungszeiten zur Hälfte zurückerstattet. Das gleiche gelte für Mieten von städtischen Liegenschaften für Vereine im Bereich Sport, Kultur und Soziales.

Ausserdem seien weitere Gelder in die Kultur in Form von Defizitgarantien und Leistungsvereinbarungen geflossen. Die Vereine hätten Jugendsportfördergelder erhalten, im Sozialbereich wurde vor allem in die Kinderbetreuung und in Freizeitorganisationen investiert. All diese Beiträge waren aber für das laufende Jahr bereits budgetiert. Sie sollen im üblichen Umfang ausbezahlt werden, «auch wenn die Leistungen in diesem Jahr nicht vollumfänglich erbracht werden können», wie es in einer Mitteilung heisst.

Coronafonds noch nicht angerührt

Wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien, solle der Fonds Coronavirus zum Einsatz kommen – also nur in Härtefällen. 13 Gesuche seien bisher eingegangen und in Abklärung, schreibt die Regierung. (jas)

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