#SOfunktionierts: So badet ihr sicher in offenen Gewässern
Wenn das Quecksilber immer weiter nach oben klettert und auch das schattigste Plätzchen nicht genügend kühl ist, bringt ein Sprung ins kalte Wasser oft die ersehnte Abkühlung. Da ist es keine Überraschung, dass es viele Schweizerinnen und Schweizer im Sommer in Badis, an Seen oder Flüssen zieht.
Die unterschiedlichen Gewässer bergen aber auch unterschiedliche Gefahren. Besonders das Schwimmen in offenen Gewässern stellt eine ganz andere Herausforderung dar als das bewachte Planschen im Schwimmbad. Umso wichtiger ist es, Baderegeln und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Wir stellen euch die wichtigsten Punkte vor, damit euer nächstes Badeerlebnis sicher verläuft.
Sicher am, im und auf dem Wasser
Ist das Badetuch erst mal ausgelegt und die Badesachen angezogen, gibt es kein Halten mehr. Aber Achtung, Leichtsinn und Übermut können beim Baden ziemlich gefährlich werden. Hinzu kommen weitere Risikofaktoren wie Alkoholkonsum, Kälte und Strömungen. Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) reicht gut schwimmen können, dann oft nicht mehr aus. Deshalb solltet ihr eure Fähigkeiten stets richtig einschätzen und nicht von anderen Personen abhängig machen. Beachtet ausserdem die Wetterbedingungen. Zieht ein Gewitter auf, verlasst umgehend das Gewässer. Schwimmen während eines Gewitters kann lebensbedrohlich sein.
Beachtet ausserdem, dass ihr lange Strecken nie alleine schwimmen solltet. Denn auch wenn ihr trainiert seid, kann euer Körper vom einen auf den anderen Moment nicht mehr mitspielen. Besonders wichtig ist zudem, dass ihr Kinder immer nur begleitet ins Wasser lasst. Bereits bei geringer Wassertiefe können Kleinkinder innert wenigen Sekunden ertrinken, wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) schreibt.