#sofunktionierts: Hilfe bei Mückenstichen
Die erste Regel beim Mückenstich heisst: Nicht kratzen! Nicht nur gelangen durch das Kratzen unglaublich viele Bakterien in eine offene Wunde, sondern es besteht auch die Gefahr, dass der Mückenstich eine Narbe hinterlässt. Es gibt aber Tipps und Tricks, wie der Juckreiz sicher gestillt werden kann.
Zwiebeln wirken Wunder
Der Saft einer Zwiebel enthält jede Menge entzündungshemmende Stoffe. Diese schaffen Abhilfe bei Schwellungen und praktischerweise auch bei Juckreiz. Zusatztipp: Die Zwiebel vorher in den Kühlschrank legen. Einen Mückenstich zu kühlen ist sehr effektiv.
Zucker soll das Gift aussaugen
Einige schwören darauf: Ein nasses Zuckerstück soll auf den Stich gelegt werden, um das Gift aus der Wunde zu ziehen. Ist das Gift erst mal draussen, sollte der Stich nicht mehr jucken. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Mancherorts wird sogar vom Plazebo-Effekt gesprochen. Klar ist: Ausprobieren geht über studieren!
Hitze hilft
Nicht nur Kälte, sondern auch Hitze kann dem Juckreiz ein Ende bereiten. Die Hitze zerstört ein Enzym im Gift, welches die Mücke bei einem Stich in unserer Haut hinterlässt. Ausserdem wird die Ausschüttung des körpereigenen Histamins gehemmt, welches für die Schwellung und den Juckreiz verantwortlich ist. Bei der Behandlung mit Hitze gilt es aufzupassen, damit man sich nicht verbrennt. Idealerweise greift man zu einem Hitzestift aus der Apotheke, anstatt auf Internetratschläge wie «heisse Löffel» oder «erhitzte Münzen» zu hören. Eine Brandblase ist einiges lästiger als ein Mückenstich.