Soforthilfe für Flüchtlinge in Bosnien und Herzegowina
Mehrere Tausend Flüchtlinge, die versuchen über die Balkanroute in die Europäische Union zu gelangen, sind in Bosnien und Herzegowina gestrandet und kämpfen mitten im Winter ums Überleben. Es fehlt an Unterkünften, Betten, Nahrungsmitteln sowie an medizinischer und hygienischer Versorgung, wie der Kanton Glarus in einer Mitteilung schreibt.
Der Kanton leistet Soforthilfe an das Rote Kreuz. Der Betrag von 10‘000 Franken wird aus dem Sozialfonds finanziert. Das Rote Kreuz stellt den Flüchtlingen die wichtigsten Güter zur Verfügung. Ausserdem versorgen sie die Menschen, die keinen Platz in den offiziellen Unterkünften finden, über mobile Nothilfeteams mit Wasser, Kleidung, Schlafsäcken und Decken, heisst es in der Mitteilung.
Zudem werden die Betroffenen über die Gefahr von Landminen informiert, welche sich seit dem Bosnienkrieg Anfang der 1990er-Jahre in den Gebieten rund um die Flüchtlingscamps befinden können. (hin)