So könnt ihr euch über viele tierische Gartenbesucher freuen
Im Garten ist der grösste Teil des Gemüses geerntet, das Laub fällt auf den Boden. Zeit, Vorbereitungen für den Winter zu treffen. Wie kann der Garten so gepflegt werden, damit möglichst viele Tiere Verstecke finden zum Schlafen und Gelegenheiten zum Fressen?
Ein bisschen Chaos ist super
Als erste und beste Möglichkeit für einen naturnahen und tierfreundlichen Garten nennt Benjamin Guntli von der Urech Garten AG die Gartengestaltung. Also verschiedene einheimische Sträucher und Bäume anpflanzen und dabei bewusst, Nischen für die Kleintiere schaffen. «Und vom perfekten, ebenmässigen Golfrasen wegkommen. Dieser ist vielleicht etwas fürs Auge, aber den Tieren bietet er weder Nahrung noch Unterschlupfmöglichkeiten.»
Weiter empfiehlt Guntli, im Herbst so wenig wie möglich zu machen. Blütenstände sollte man stehenlassen, die Sträucher mit Bedacht schneiden und das Laub und das Schnittgut auf einen Haufen aufschichten. Fallobst, das man nicht selbst isst, soll als Futterquelle für die Tiere liegen bleiben. Die Beete können die Gartenbesitzerinnen und -besitzer mit Stroh oder anderem Mulchmaterial abdecken.