So geht ihr sicheren Pfades in den goldenen Herbst
Die tieferstehende Sonne tunkt die Bergwelt in warmes Licht, orange Farbtupfer leuchten einem aus den Wäldern entgegen. Die Temperaturen sind angenehm und die Pfade längst nicht mehr überlaufen: Der Herbst lädt definitiv zum Wandern ein. Die goldene Jahreszeit birgt aber auch Tücken. Wenn du folgende Punkte beachtest, sollte deiner herbstlichen Wandertour aber nichts im Wege stehen.
Das richtige Sonnenlicht-Management
Die Tage werden kürzer und somit gibt es auch weniger Tageslicht. Das bedeutet, dass längere Wanderungen, die im Sommer perfekt aufgegangen sind, nun allenfalls in der einbrechenden Finsternis enden. Im Zweifelsfall sollte man die Touren lieber etwas kürzer planen. Eine Stirnlampe gehört im Herbst jedenfalls zur Standardausrüstung eines jeden Wanderers und einer jeden Wandererin. Auch sollte unbedingt eine Sonnenbrille eingepackt werden; die Sonne scheint zwar nicht mehr so kräftig, steht aber um einiges tiefer am Himmel. Somit kann sie Wandernde noch stärker blenden als im Sommer.
Trittsicher durch den Bündner Herbst
Die schwächer scheinende Sonne führt zu weiteren Tücken. Im Schatten liegende oder gegen Norden ausgerichtete Orte können vor allem morgens vereiste Stellen aufweisen. Damit es nicht Ausrutschern und Schlitterpartien über angefrorene Wiesen kommt, empfiehlt sich besonders im Spätherbst erhöhte Vorsicht. Fängt es gar unerwartet zu schneien an, sollte man am besten auf derselben Route zum Ausgangspunkt zurückkehren.