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Leben & Freizeit

Lautlos über Dächer und Gipfel

Barbara Gassler
29.01.2023, 06:26 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

Wer am Mittwochmorgen in den stahlblauen Himmel blickte, wird da drei Heissluftballone entdeckt haben. Einer davon gehört Stefan Zeberli, Weltmeister 2022 im Heissluftballonfahren mit rund 3000 Fahrten auf dem Konto. «Die beiden anderen Ballons gehören Kollegen, die zufällig vor Ort waren», sagt ­Zeberli auf Anfrage der DZ. Das Ballonteam S. Zeberli bietet in Graubünden ­regelmässig Passagierfahrten an,  und an diesem Morgen hatten sich Passagiere und Piloten in Landquart getroffen. Anschliessend ging es im Auto mit Anhänger hoch nach Davos, wo am südlichen Ortsrand gestartet wurde. Da sich Ballonfahrer bei der Fortbewegung ausschliesslich auf den Wind verlassen, bestimmt dieser sowohl den Start-, wie auch den Landeplatz. Ausserdem darf er weder zu stark als auch zu schwach sein. Am Mittwoch waren die Bedingungen ideal, wie Zeberli berichtet: «Die Fahrt führte über die richtig schönen Berge wie die Tiejer Flue, südwestlich von ­Davos.» Angekommen sind Zeberli und seine sechs Passagiere nach rund drei Stunden und 48 Kilometern in Ilanz. «Welch schöneren Beruf gibt es, als Gästen einen so schönen Teil unserer Erde zu zeigen und dabei ausschliesslich begeisterte Kunden zu haben», kommentiert Zeberli die Fahrt vom Mittwoch.

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