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Leben & Freizeit

Sesselbahn ausgebaut, Stalldach für Solaranlage gefunden

Jano Felice Pajarola
30.06.2021, 14:01 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Die Sesselbahn Feldis–Mutta ist inzwischen bereits von 86 auf das mögliche Maximum von 120 Sesseln ausgebaut, ein Teil des Projekts «Bergbahnen Feldis 2020» ist damit abgeschlossen. Doch die Feldiser Bahnen verfolgen darin bekanntlich noch weitere Ziele, vor allem die Realisierung eines energieautarken, also sich selbst mit dem nötigen Strom versorgenden Bergbahnunternehmens. Erreicht werden soll dies durch Solaranlagen. Ein Teil davon ist an und auf der alten Talstation geplant; die Baubewilligung für deren Sanierung mit Photovoltaikpaneelen ist eingetroffen, wie aus dem aktuellen Newsletter der Bergbahn-AG hervorgeht. Die Arbeiten sollen noch diesen Herbst durchgeführt werden.

Beim Dorf statt am Berg

Für die deutlich grössere Anlage, die gleichzeitig das «Kernstück unserer ökologischen Bemühungen» sein soll, wie die AG schreibt, konnte ebenfalls ein Standort gefunden werden: Sie wird nicht – wie anfänglich geplant – bei der Bergstation gebaut, stattdessen spannt die AG mit der Landwirtschaft im Dorf zusammen. Entstehen soll die Photovoltaikinstallation auf dem unweit der Talstation gelegenen Stall von Landwirt Stefan Battaglia. Sie wird jährlich rund 100'000 Kilowattstunden Strom produzieren. Dies übersteige sogar leicht den Energiebedarf der Bahnen. Gleichzeitig könne man so das Ziel der Energieautarkie erreichen, ohne in die Landschaft eingreifen oder Naturressourcen tangieren zu müssen.

Weiterhin dankbar ist die AG für alle Sponsoren- und Gönnerbeiträge an das Projekt «Bergbahnen Feldis 2020», insbesondere an die Photovoltaikanlage. «Allein», so das Unternehmen, «schaffen wir das nicht.»