Selva Futura ist das Zukunftsprojekt der Wald- und Holzbranche in Graubünden und der Ostschweiz. Gemeinsam entsteht eine durchgängige Wertschöpfungskette – vom Wald bis zum innovativen Holzprodukt.
Das Ziel von Selva Futura ist: Holz dort zu verarbeiten, wo es wächst. Wertschöpfung in der Region halten. Und eine Branche stärken, die wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich von massgeblicher Bedeutung ist. Getragen von Unternehmen, Forschung und Politik entwickelt sich Selva Futura zu einem Generationenprojekt mit Strahlkraft – für die Region und weit darüber hinaus.
Die Vision von Selva Futura Die Wälder Graubündens und der Ostschweiz gehören zu den essenziellen Ressourcen unserer Region. Selva Futura will durch die Umsetzung verschiedener grösserer und kleinerer Projekte eine starke regionale Wertschöpfungskette vom Wald bis zum innovativen Holzprodukt schaffen. Dafür braucht es unternehmerisch denkende und handelnde Menschen: KMU, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihren Mut einbringen, und Investoren, die an das Potenzial einer zukunftsfähigen regionalen Holzindustrie glauben. Gemeinsam entstand so eine KMU-Initiative, welche Verantwortung, Innovation und Wertschöpfung verbindet und ein Generationenprojekt realisiert.
So entstand Selva Futura Selva Futura ist eine KMU-Initiative und geht auf zwei konkrete Projekte zurück: Zum einen auf die Inbetriebnahme des , welches einen Meilenstein in der Erstveredelung im Kanton Graubünden setzte, und zum anderen auf die , deren Realisierung des Muni Max anlässlich des ESAF 2025 den Auftakt für ein neues Miteinander in der Wertschöpfungskette Holz in der Ostschweiz und dem Kanton Graubünden bildete.
Selva Futura baut auf einem gemeinsamen Fundament auf: auf der Stiftung Pignaverde und auf dem Säntis Innovations-Cluster Holz (SICH). Anstatt eine neue, eigenständige Organisation zu gründen, nutzt Selva Futura die bestehenden Strukturen und Kompetenzen dieser beiden Träger, um effizient und zielgerichtet zu handeln.
Kernziele von Selva Futura • Sicherung einer durchgängigen Wertschöpfungskette Holz und Stärkung der inländischen Wertschöpfung • Mittel- und langfristige Stärkung der Holzindustrie durch Investitionen in die Erstveredelung sowie Ausbau der Zweit- und Drittveredelung • Förderung regionaler Arbeitsplätze und zukunftsgerichtete Entwicklung der Ausbildungsplätze des Holzhandwerks und der Holzindustrie • Höhere und stabilere Versorgungssicherheit von Schweizer Bauholz und Bauprodukten (Menge, Qualität, Preis) • Erschliessung grosser Holzbauvolumen in der Schweiz und dem angrenzenden Ausland • Beitrag zu Klima- und Energiezielen • Positionierung der Ostschweiz und des Kantons Graubünden als führende Region im nachhaltigen, innovativen Holzbau
Neun Mosaiksteine für die Zukunft der Wald- und Holzbranche Die KMU-Initiative bündelt ihre Projekte in zwei Bereiche: Cultura stärkt Wissen, Vernetzung, Bildung und Begeisterung für Wald und Holz. Economia entwickelt die wirtschaftliche Wertschöpfung weiter – mit neuen Technologien, Innovation und leistungsfähigen Strukturen. Die Projekte haben ihren Ursprung in konkreten Bedürfnissen der KMU und der Wirtschaft. Die Basis all dieser Projekte ist ein Mosaik. Und jeder einzelne Mosaikstein trägt dazu bei, die Holzindustrie in Graubünden und der Ostschweiz nachhaltig weiterzuentwickeln.
Das Mosaikbild zeigt das Zusammenspiel aller Stakeholder, alle relevanten Themenfelder sowie die komplexen Zusammenhänge rund um die Holzindustrie und deren Weiterentwicklung.
Als Beispiele erläutern wir folgende Themenfelder konkreter:
Next Generation – Ein langfristiges Generationenprojekt, das Menschen für Wald und Holz begeistert. Dazu gehören Erlebnisorte wie die im Entstehen begriffene Erlebniswelt Wald & Holz in Tinizong, das Forum Wattwil oder der Treffpunkt Holz in St. Gallen im Januar 2027. Zentrale Rolle spielt die ACADEMIA, eine Bildungswelt, die neue Zugänge zur Ausbildung schafft – insbesondere für Frauen im Holzbau, Migrantinnen und Migranten sowie Quereinsteiger. Ziel ist es, Fachkräfte und Wissen für die Zukunft sicherzustellen.
Holzindustrie – Die Stärkung der regionalen Wertschöpfungskette in drei Stufen: Bei der Erstveredelung wird Rundholz zu Schnittholz verarbeitet, Nebenprodukte für Energiegewinnung genutzt. Die Zweitveredelung erzeugt Halbfabrikate und konstruktive Produkte (CNC-Bearbeitung, Leimbinder, Brettschichtholz). Die Drittveredelung erschliesst innovative Bautechniken wie Spritz- oder Gusstechnik sowie Kreislaufanwendungen. Mit jedem Schritt steigt die Wertschöpfung, die in der Region bleibt.
Innovationspark – Selva Futura schafft den Rahmen für neue Ideen, Zusammenarbeit und Projekte. Sie positioniert sich als offenes Innovationslabor, in dem Technologie, Forschung und Praxis zusammenkommen.
Haus des Holzes – Das Haus des Holzes ist kein Gebäude, sondern gelebte Nachbarschaft vieler Stakeholder, das gemeinsame Dach für alle Akteure: Waldwirtschaft, Gewerbe, Forschung, Politik und Gesellschaft. Eine spannende Geschichte lässt sich nur gemeinsam erzählen. Unsere Nachkommen sollen eine ehrliche Aufbruchstimmung spüren und von entstehender Wertschöpfung profitieren dürfen. Hier treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander und schreiben die Geschichte der Initiative in die Zukunft.
Selva Futura setzt konkrete Projekte um So entstehen zusammen mit Partnern innerhalb und ausserhalb der Wald- und Holzwirtschaft kleinere und grössere Projekte, welche allesamt auf die nachhaltige und erfolgreiche Weiterentwicklung der Holzbranche und die maximale Stärkung der Wertschöpfung zielen. Zu den Selva Futura-Projekten
Erleben Sie die Wald- und HolzbrancheEnde Oktober in Savognin und Tinizong Am 30. und 31. Oktober 2026 bietet sich die Möglichkeit, noch tiefer in die Themen rund um den Wald, das Holz, die Holzbranche und die Holzindustrie bei der UFFER AG in Savognin einzutauchen.
Das Zukunftsforum Wald & Holz präsentiert am 30. Oktober von 9 bis 17 Uhr bei der UFFER AG in Savognin die Vision einer durchgängigen Wertschöpfungskette Holz im Kanton Graubünden und der Ostschweiz.
Am Samstag, 31. Oktober von 10.00 bis 16.00 Uhr findet das Holzerlebnis – der Tag der offenen Tür auf dem UFFER Areal in Savognin und im Sägewerk Resurses in Tinizong statt. Erleben Sie die Faszination Holz hautnah an verschiedenen Erlebnisposten mit: vom Holzereiwettkampf bis zum digitalen Holzbau und vom Mockup des InnHubs La Punt bis zum Rundgang im Sägewerk. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Zukunftsforum Wald & Holz am 30.10.2026
Selva Futura wird am Zukunftsforum Wald & Holz in Savognin bei der UFFER AG von 9 bis 17 Uhr erstmals vorgestellt. ExpertInnen aus der Wald- und Holzbranche, Forschung, Politik und Wirtschaft diskutieren die Zukunft der Schweizer Holzwirtschaft – mit praxisnahen Projekt-Einblicken am Nachmittag.