Sanddorn – das orange leuchtende Alpengold
Besonders in der «dunklen Jahreszeit» wird dieser natürliche Vitaminspender und Immunsystem-Stärker sehr geschätzt. Der Vitamingehalt von Sanddorn übersteigt laut «oba aba» den der Zitrusfrüchte um ein Vielfaches und der Reichtum seiner gesamten Inhaltsstoffe ist unübertroffen. 13 Vitamine: A, B1, B2, B5, B6, B12, Bc, C, E, F, H, P, PP, Glycoside, Flavonoide, Saponine, Fruchtsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und mineralische Spurenelemente.
Anscheinend schwor schon Dschingis Khan auf die heilenden Kräfte der kleinen Beere: Er und seine Männer sollen auf ihren Eroberungen stets ein Fläschchen Sanddornöl dabeigehabt haben – zur Stärkung der Immunkräfte und als Heilmittel bei Wunden und Verdauungsproblemen. Auch den alten Griechen war das kleine Früchtchen wohlbekannt. Diese fütterten ihren Pferden Sanddornbeeren, damit deren Fell schön glänzte. Daher wohl auch der lateinische Name Hippophae rhamnoides, was so viel wie «leuchtendes Pferd» bedeutet.
Und auch heute noch wird die kleine Vitaminbombe sehr geschätzt. Feiner Sanddornsirup wird auch in Graubünden hergestellt, von Margrit und Adolf Hartmann in Trans. Er ist unter anderem im Unverpackt-Laden «oba aba» in der Churer Altstadt erhältlich. Für den Sirup sammeln die beiden von Mitte August bis Mitte November wilden Sanddorn in abgelegenen Bergtälern. In schwer zugänglichem Gebiet werden sie dabei von ihren beiden Eselinnen Fiona und Meli unterstützt. Daheim in Trans produzieren sie aus den vitaminreichen Beeren dann Ursaft und Sirup. Im Anschluss werden die Wildfrüchte tiefgekühlt und erst bei Bedarf schonend kalt gepresst und ohne Erhitzen abgefüllt.
Erstellt in Zusammenarbeit mit dem Unverpackt-Laden «oba aba» in der Churer Altstadt. Dort gibt es den feinen Sanddornsirup zum Selbst-Abfüllen und auch im Café, um sofort Energie zu tanken.