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Leben & Freizeit

Rücksicht auf Wildtiere nehmen

Klosterser Zeitung
08.02.2021, 08:55 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Grundsätzlich sind Wildtiere im Berggebiet sehr gut an harte Winterbedingungen angepasst. Grosse Schneehöhen, Nahrungsknappheit und Kälteperioden überdauern sie in einer Art Energiesparmodus. Der ganze Stoffwechsel wird heruntergefahren. Die äussere Körpertemperatur und die Herzfrequenz werden gesenkt. Beim Hirsch sinkt so der Gesamt-Energieverbrauch im Vergleich zum Sommer um etwa 60%.

Störungen führen häufig zum Tod

Grundvoraussetzung für diese Strategie sind ruhige und ungestörte Wintereinstände. Menschliche Störungen führen zu unnötigen Fluchten, wobei der Energieverbrauch um ein Vielfaches steigt. Häufig ist die Folge, dass die Tiere keine Energie mehr haben um den eigenen Körper warmzuhalten, ausschwächen und schlussendlich verenden.

Deshalb gilt:

– Wildruhezonen beachten und einhalten

– Im Wald auf Wegen und bezeichneten Routen bleiben

– Waldränder und schneefreie Flächen meiden

– Hunde an der Leine führen, insbesondere ausserhalb der Siedlungen