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Leben & Freizeit

Wo und wie wird in Chur künftig gebaut?

Südostschweiz
24.11.2022, 14:49 Uhr
gestern um 16:30 Uhr

Die städtische Grundordnung regelt, wo und wie in der Stadt Chur gebaut werden darf. Sie bestimmt massgeblich mit, wo wir arbeiten, wohnen, einkaufen und uns erholen können – wie wir leben also. Die gesetzlichen Grundlagen und gesellschaftlichen Vorstellungen darüber, was das richtige Mass an baulicher Dichte, an schützenswerten Freiräumen oder geeigneter Erschliessung von Quartierorten ist, ändern sich. Deshalb ist die Grundordnung etwa alle 15 bis 20 Jahre zu überarbeiten. Die letzte Gesamtrevision der Stadtplanung Chur wurde im 2007 in Kraft gesetzt. Wie die Stadt Chur mitteilt, ist nun die Zeit gekommen, die Grundordnung einmal mehr zu überarbeiten. 

Die zwei Phasen

Das kürzlich neu erarbeitete Stadtentwicklungskonzept 2050 (STEK 2050) legt die geplante räumliche Entwicklung der Stadt Chur fest. Auf dessen und auf Basis weiterer Grundlagen wie beispielsweise den Baugesetzen der beiden neuen Ortsteile Maladers und Haldenstein, werden die bestehenden Raumplanungsinstrumente einer Überprüfung und Revision unterzogen. Die Revision soll bis 2026 ausgearbeitet sein. In der ersten Phase werden zu wichtigen Themen erste Grundsätze richtungsweisend behandelt und definiert, wie es heisst. Dies soll 2022 und 2023 geschehen. Anschliessend, also 2023 und 2024, würden dann in einer zweiten Phase die konkreten Planungsinstrumente und deren Grundsätze von Stadt- und Gemeinderat ausgearbeitet. In dieser Phase wird es für die Churerinnen und Churer ausserdem die Möglichkeit geben, sich in weiteren Mitwirkungsformaten einzubringen, wie es abschliessend heisst. (red)

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