Wenn Spürnasen von Freiwilligen zu Helden werden
Eingestürzte Häuser, verschüttete Zufahrtsstrassen und Dutzende Helferinnen und Helfer im Einsatz – und das gleich neben der Plessur beim Churer Quartier Meiersboden. Solche Situationen sind überall auf der Welt ab und an bittere Realität. In diesem Fall geht es allerdings nur um eine Einsatzübung. Genauer gesagt handelt es sich um ein Erdbebenszenario von Redog, dem Schweizerischen Verein für Such- und Rettungshunde, welcher dieses Jahr sein 50-Jahr-Jubiläum feiert.
Um das langjährige Bestehen gebührend zu feiern, wurde der Besucherschaft sowie der geladenen Presse am Donnerstag eine Demonstration geboten. Die Hundeführerinnen und Hundeführer wurden mit einem Helikopter der Schweizer Armee eingeflogen, und kurz nach dem Verlassen des Luftfahrzeugs folgte eine Lagebeurteilung. «Bei der Rettung von Verschütteten oder Vermissten zählt jede Minute», lässt sich Walter Caprez, Präsident der Redog-Regionalgruppe Graubünden, in einer Mitteilung zitieren.