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Ich kann kreativ und analytisch sein

16.10.2023, 04:30 Uhr

Auf INTEGRA ist Claudia über ein Online-Stelleninserat gestossen. Eigentlich kommt sie aus einer ganz anderen Branche, aber die Stelle reizte sie. Nach kurzem Zögern entschied sie sich, den Sprung zu wagen und sich zu bewerben. Ihre Entscheidung wurde wenig später von ihrer Schwester, die in der Pharmabranche tätig ist, bestärkt. Als Claudia sie nach INTEGRA fragte, antwortete sie sofort, dass ihre Lieblingspipette, die sie täglich verwende, von dort sei. «Meine Schwester meinte, es sei ein grossartiges Unternehmen. Das hat mir nochmals gezeigt, dass meine Bewerbung eine gute Idee war.»

Vom KV zu Marketing Automation

Claudias anfängliche Skepsis vor der Arbeit bei einem Unternehmen, welches Hightechprodukte herstellt, stammte auch daher, dass sie lange gar nichts mit Technik am Hut hatte. Von ihrer Erstausbildung bis zu ihrer aktuellen Stelle liegen deswegen auch einige Zwischenstopps. Bei einem Transportunternehmen hat Claudia in Bern die Lehre zur Kaufmännischen Angestellten absolviert. Danach ging es hoch hinaus. Nach ihrem Lehrabschluss war Claudia für drei Jahre als Flight-Attendant auf der ganzen Welt unterwegs. «Es war super, als 18-Jährige durch die Welt zu jetten, aber ich habe schnell gemerkt, dass es nichts ist, bei dem ich mich ein Leben lang weiterentwickeln kann.» Deshalb ist Claudia weitergezogen und hat in Chur an der FHGR Tourismus studiert mit einem Major in E-Commerce und Sales. Nach einem Job im Online Marketing bei einer Bergbahn ist sie dann bei INTEGRA gelandet. Angefangen hat sie dort als Content Marketing Manager, wo sie hauptsächlich für Social Media, den Newsletter und Online Promotions zuständig war.

Zu ihrer jetzigen Funktion ist sie durch eine Anfrage seitens INTEGRA gekommen. «Ich habe noch nicht ein Jahr bei INTEGRA gearbeitet und da wurde mir schon eine neue Stelle angeboten.» Mittlerweile ist ihr Job um einiges technischer geworden und sie arbeitet daran, die Marketingkampagnen von INTEGRA zu automatisieren und personalisieren. Vereinfacht gesagt geht es darum, die Daten aus dem Verkauf mit den Datenbanken aus dem Marketing zu koppeln. So kann eruiert werden, was die Kundinnen und Kunden interessiert und womit deren Kauferlebnis optimiert werden kann. Um sich in diesem Bereich weiterzubilden, macht Claudia momentan auch einen CAS im Bereich Marketing Automation und AI, was von INTEGRA unterstützt wird.

Der Austausch ist einer der grössten Mehrwerte

Durch die Förderung und Unterstützung seitens INTEGRA ist Claudia in einen neuen Arbeitsbereich gelangt, den sie lange gar nicht auf dem Schirm hatte. Durch ihre Berufserfahrung und ihre neu erworbenen Kompetenzen ist sie nun eine Art Sprachrohr zwischen zwei vermeintlich gegensätzlichen Gebieten. «Ich bin jetzt sowas wie die Schnittstelle zwischen Sales und der IT. Ich muss auf die jeweilige Sprache übersetzen. Es geht darum das sehr Technische trotzdem gut verständlich zu übermitteln.» Marketing Automation gewinnt stets an Wichtigkeit und ist für das Unternehmen auch auf globaler Ebene relevant. In Zizers wird der Bereich auch immer wichtiger, aber das grösste Sales Team von INTEGRA arbeitet derzeit in den USA. Diese Internationalität sieht Claudia als einen weiteren Vorteil bei einem so global aufgestellten Unternehmen wie INTEGRA. «Ich habe im Moment keine Sitzungen, die ich auf Deutsch und vor Ort mache. Es ist alles online, alles auf Englisch, mit internationalen Leuten – mir gefällt das.»



Für Claudia ist es von grosser Bedeutung, sich stets weiterzuentwickeln. Dabei fühlt sie sich bei INTEGRA gut aufgehoben. Dort gäbe es eigentlich niemanden, der 20 Jahre lang den gleichen Job mache. Es sei sehr dynamisch und persönliche Skills könnten bei Interesse weiterentwickelt werden. «Es ist schön zu sehen, dass das Unternehmen seinem Ruf entspricht. Dieser Drive, das Moderne und Fortschrittliche, was meine Schwester als Kundin spürt, kann ich als Arbeitnehmerin bestätigen.»


 

Von neuen und alten Interessen

Noch heute ist es so, dass Frauen eher untervertreten im Technik-Bereich sind. Auch Claudia war lange der Meinung, dass dieses Gebiet nichts für sie sei. Ihr habe lange der Bezug gefehlt. «In der Schule ist das Technische im Gegensatz zum Kreativen gar nie abgeholt worden. Ich hätte mich früher dazu motivieren sollen, mich mehr damit zu beschäftigen.» Mittlerweile weiss Claudia, dass sich Kreativität und analytisches Denken nichts ausschliesst. Lange sei das nämlich in ihrem Kopf ein Widerspruch gewesen. Andern rät sie, auch neuen Dingen eine Chance zu geben. Statt bei dem zu bleiben, was man immer gemacht hat. Bei ihr seien dabei plötzlich neue unerwartete Interessen zum Vorschein gekommen. «Die Welt der Daten interessiert mich immer mehr.»

Den Ausgleich zu ihrer Arbeit findet Claudia im Sport und der Musik. Im Sommer fährt sie jeden Morgen mit dem Fahrrad von ihrem Wohnort Bad Ragaz nach Zizers, und auch sonst ist sie viel draussen unterwegs. In der Primarschule hat Claudia begonnen, Klarinette zu spielen, was sie aber viele Jahre vernachlässigt hat. Mittlerweile spielt sie wieder im Verein. Manche Interessen entdeckt man schon früh und behält sie bei, doch viele warten auch darauf, neu oder wiederentdeckt zu werden.

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