Ein Röntgenblick ins Unternehmen
«Prozesse sind wie ein Röntgenblick, der zeigt, wie ein Unternehmen funktioniert», erzählt Alexandra Salemme. Als Qualitätsmanagerin ist sie bei INTEGRA Biosciences für die Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen verantwortlich. In Workshops analysiert sie mit verschiedenen Teams deren Arbeitsabläufe, dokumentiert sie und stellt sie in einer einheitlichen grafischen Darstellung dar. Die Ziele dabei sind immer klar: Transparenz schaffen, Effizienz steigern und die Basis für kontinuierliche Verbesserungen legen.
Doch wie sehen solche Prozesse konkret aus? «Nehmen wir als Beispiel die Produktentwicklung», erklärt Alexandra, «hier arbeiten Teammitglieder aus dem R&D, dem Produktmanagement, der Qualitätssicherung und dem Einkauf eng zusammen.» Jede und jeder habe seine speziellen Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die ineinandergreifen müssten. Gerade diese Zusammenhänge gelte es in den Prozessen abzubilden und für alle Beteiligten transparent zu machen und um das Knowhow dauerhaft sicherzustellen.
Von der Automobilbranche ins Qualitätsmanagement
Alexandras Weg zu INTEGRA war dabei nicht ganz geradlinig. Nach ihrem Studium der Elektrotechnik und Telekommunikation arbeitete sie zunächst als Ingenieurin und Projektleiterin in der Automobilindustrie. «Ich war in verschiedenen Unternehmen tätig, meist in der Entwicklung», erzählt sie. Doch irgendwann spürte sie, dass es Zeit für eine Veränderung war. «Ich wollte mich weiterentwickeln und Neues dazulernen.»
Da kam die Anfrage eines ehemaligen Arbeitskollegen gerade recht. Der hatte inzwischen zu INTEGRA gewechselt und bot Alexandra an, dort die Qualitätsmanagementprozesse auf globaler Ebene neu aufzusetzen. Eine Herausforderung, die sie sofort reizte. «Für mich war das die Chance, mein Wissen aus der Automobilbranche mit neuen Themen zu verbinden», erinnert sie sich. «So kann ich viel Neues lernen und gleichzeitig dank meiner Erfahrungen auch neue Sichtweisen einbringen.»
Sie sagte zu – und hat es bis heute keine Sekunde bereut. «Der Wechsel war goldrichtig», resümiert die sympathische Rumänin. Hier könne sie all ihre Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen und trotzdem jeden Tag dazulernen. Eine steile Lernkurve, die sie sowohl fachlich als auch persönlich enorm weitergebracht habe.