Polizei zieht positive Bilanz zu 1.-August-Wochenende
von Loris Piva
Trotz zwischenzeitlichen, lokalen Gewittern mit teils starkem Regenfall, blieb Waldbrandgefahrenstufe 4 bestehen, was eine «erhebliche» Waldbrandgefahr bedeutet. Heisst, dass auch während des 1.-August-Wochenendes das Feuern in Waldesnähe und Zünden von Feuerwerken im grössten Teil der Schweiz untersagt blieb. Wie der Medienverantwortliche der Kantonspolizei Glarus Daniel Menzi mitteilt, hielten sich auch die meisten, trotz feierlicher Stimmung, an das Verbot.
Insgesamt gingen über das 1.-August-Wochenende sechs Meldungen ein, welche mit einem Verstoss gegen das Feuerverbot zusammenhängen. Im Vergleich zu den Vorjahren seien dies erfreulich wenige, so Menzi.
Am Samstagnachmittag wurden zwei Personen gebüsst, nachdem sie ein Feuer an einer Grillstelle entzündeten, welche sich im Wald befand. Weiter musste die Polizei im Klöntal am Sonntagvormittag einschreiten, als sie während einer Patrouille mehrere Grillfeuer entlang des Klöntalersees entdeckt. Diese wurden, mit Hinweis auf das Feuerverbot, schnell gelöscht. Es handelte sich gänzlich nur um kleinere Angelegenheiten, welche schnell und unkompliziert im Dialog mit der Polizei geklärt werden konnten.
Bewusstsein ist wichtig
Aufgrund des Feuerverbots musste beim diesjährigen Nationalfeiertag, neben den traditionellen Höhenfeuern, auch auf das Zünden von Feuerwerken und anderen Böllern verzichtet werden. Laut Menzi sei dies grösstenteils auch getan worden. Allerdings sei es schwer, bei einem allfälligen Verstoss die Täter auf frischer Tat zu ertappen, auch wenn man Feuerwerke von Weitem sehe. Wichtig sei, dass sich die Anwohner bewusst seien, dass die Gefahr eines Waldbrandes durch Feuerwerke und andere Böller enorm erhöht wird. Problematisch wäre es, wenn man das Risiko eines Waldbrandes unterschätzt. Ein kleiner Funke kann bereits reichen, ein Feuer auszulösen.