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Leben & Freizeit

Die Rose des Windes

Bündner Woche
29.03.2023, 11:00 Uhr
heute um 12:16 Uhr

von Riccarda Hartmann

Die Gattung der Anemone umfasst etwa 120 Arten. Dabei wachsen viele auf der Nordhalbkugel und sind winterhart. Es sind Pflanzen, die also trotz Schnee, Frost, Kälte und ohne Schutz einen Winter überstehen.

Der Name vom Winde

Anemone leitet sich vom griechischen Wort «anemos» ab, das für Wind steht. Die deutsche Bezeichnung der Anemone ist Windröschen. Der Name könnte von der leichten Bewegung im Wind beim kleinsten Windhauch stammen – dem Spiel im Wind, das daraus entsteht.

Anemone Nemorosa

Eine einheimische frühlingsblühende Art ist das Busch-Windröschen. Es blüht bereits im März und April und wird etwa 10 bis 15 Zentimeter gross. Zu finden ist es in Schweizer Wäldern und Gärten.

Anemone Ranunculoides

Auch eine einheimische Art, das Gelbe Windröschen. Die gelben Blüten kommen in den Monaten April und Mai zum Vorschein. Sie erreichen wie das Busch-Windröschen eine Höhe von 10 bis 15 Zentimeter.

Anemone Coronaria

Sie hat leuchtende Blüten in fast allen Farben: von Rot zu Blau, von Pink zu Pastelltönen. Die schwarzen Staubgefässe in der Mitte fallen dabei schnell auf. Die Kronen-Anemone ist eine Saisonpflanze und wird als Schnittblume von Februar bis Mai verkauft.

Anemone Blanda

Die Farbe der Blüten der Balkan-Windröschen ist von Natur aus blau. Rosa, lila und weisse Blüten sind durch Züchtung entstanden. Die Pflanze wird etwa zehn Zentimeter gross.

Anemone Sylvestris

Das Grosse Windröschen ist, wie der Name bereits vermuten lässt, grösser als das Busch-Windröschen. Es wird bis zu 30 Zentimeter gross, blüht aber später, nämlich im Mai.

Die Rose des Windes | Südostschweiz