Ohne Regen keine Frösche
von Elea Bank und Francesca Albertini
Im Meiersboden in Churwalden haben die Amphibien Glück. Hier gibt es noch ein paar feuchte Gebiete, in denen die Frösche überwintern konnten. Das Biotop ist voller gurrender Grasfrösche, Erdkröten und Bergmölche. Es ist aber einer der wenigen Orte im Churer Rheintal, an dem es noch eine grosse Amphibienpopulation gibt.
Trockener Frühling
Im Wasser sind bereits vereinzelt erste Laichklumpen zu sehen. Ein Zeichen, dass die Paarungszeit der Frösche in vollem Gange wäre. Die Trockenheit in diesem Frühling macht den Amphibien aber besonders zu schaffen. Laut Renata Fulcri, Regionalkoordinatorin Amphibienschutz im Kanton Graubünden, warten alle sehnsüchtig auf den nächsten Regen. «Die Amphibien sind noch nicht losgelaufen, sie befinden sich noch immer im Winterquartier. Hier ist es noch etwas kühl und feucht.» Ohne Amphibienwanderung kann laut Fulcri auch keine Paarungszeit stattfinden.