Ohne Autobahnvignette wird es jetzt teuer
Alle Jahre die gleiche Übung: Die Autobahnvignette anbringen. Ab dem 1. Februar muss sie an der Frontscheibe des Autos kleben. Wer dies verpasst, muss mit einer Busse von 200 Franken rechnen. Montiert wäre der Aufkleber ja eigentlich schnell, aber bis man die alte Vignette von der Schreibe gekratzt und die Klebespuren beseitigt hat, muss man oftmals viel Zeit und Mühe investieren. Deshalb gibt es praktische Kleberentfernungs-Sets an Tankstellenshops. Sie helfen dabei, die alte Vignette sauber, sicher und schnell zu entfernen.
E-Vignette soll bald verfügbar sein
Die physische Autobahnvignette könnte in diesem Jahr zum letzten Mal Pflicht sein. Denn die Zollverwaltung plant die Einführung von freiwilligen E-Vignetten. Diese sei im Verlauf vom Jahr 2023 geplant. Die elektronische Vignette wäre dann an die Kontrollschildnummer geknüpft und könnte im In- und Ausland online bestellt und bezahlt werden – ebenfalls für 40 Franken. Die E-Vignette wird aber die bisherige Klebevignette noch nicht ersetzen. Sie werde weiterhin als Alternative zur Verfügung stehen. Hier eine Übersicht über die vignettenpflichtigen Autobahnen und Autostrassen:
In der Schweiz werden laut der Zollverwaltung jährlich über neun Millionen Autobahnvignetten verkauft. Über ein Drittel davon gehen an Autofahrerinnen und Autofahrer aus dem Ausland. 2016 beliefen sich die Bruttoeinnahmen auf 360 Millionen Franken. Eingeführt wurde die Vignette im Jahr 1985. Anfänglich kostete sie 30 Franken, seit 1995 dann 40 Franken.