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Leben & Freizeit

Neujahrsgottesdienst mit der Einsetzung von Pfarrerin Astrid Fiehland

Davoser Zeitung
09.01.2022, 06:35 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

Die Aufnahme in die Bündner Pfarrsynode ist für ausländische Pfarrpersonen allerdings ein langer und steiniger Weg. Zwei Jahre musste sich Pfarrerin Astrid Fiehland vor Ort bewähren, bis sie im Juni feierlich in die Bündner Pfarrsynode aufgenommen wurde. Anschliessend hat die reformierte Kirchgemeinde Davos Dorf/Laret sie im November als Pfarrerin gewählt. Präsidentin Regula Meier schenkte Pfarrerin Astrid Fiehland zur Einsetzung deshalb auch einen Bergkristall. Sie erklärte dazu: «Hier oben in den Bergen dauert alles etwas länger. Aber das, was an Schönem entsteht, bewährt sich.» Sie sprach Pfarrerin Astrid Fiehland ihren Dank für das grosse Engagement in der Kirchgemeinde aus.

Pfarrerin Astrid Fiehland ging in ihrer Predigt «Über die Zeit» auf viele Stationen in ihrem pfarramtlichen Leben ein. Sie war in Jerusalem und lange Zeit in Hamburg tätig. Ihr weiter Horizont und ihr breites Fachwissen in verschiedensten Bereichen kamen in der Predigt zur Geltung. Im Anschluss an den Gottesdienst überbrachten Gäste anderer Kirchgemeinden Grussworte und Geschenke. Zudem führte die Kirchenregion die neue Corporate Identity «Davos reformiert» offiziell ein. Pfarrerin Hannah Thullen freut sich: «Mit der neuen CI ‹Davos reformiert› wachsen die drei reformierten Kirchgemeinden der Landschaft Davos noch mehr zusammen. Das gute und zukunftsfähige Miteinander wird durch den gemeinsamen medialen Auftritt gestärkt.»

Bei einem corona-konformen Neujahrs­apéro vor der Kirche blieb bei warmen Temperaturen und Sonnenschein Zeit zum Anstossen und zum Austauschen. Pfarrerin Astrid Fiehland blickt zufrieden auf den Feiertag zurück: «In Pandemiezeiten weiss man nie, ob im letzten Moment noch alles anders kommt. Umso mehr freue ich mich, dass wir an Neujahr einen so schönen Gottesdienst zusammen feiern konnten. Besonders gefreut hat mich neben den vielen guten Wünschen für meinen Dienst das mehrstimmig vorgetragene Lied meiner Pfarrkolleginnen und Kollegen ‹Nade te turbe› und das Violinenspiel von Annabel Kehl!»

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