Neues Modell für Region Prättigau/Davos
Die Region Prättigau/Davos will die Regionalentwicklung breiter abstützen und schlagkräftiger machen. Dazu soll das Forum Prättigau/Davos geschaffen werden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Mit diesem Forum sollen Führung, Organisation, Partizipation und Kommunikation verbessert werden. Einen entsprechenden Antrag hat die Präsidentenkonferenz Prättigau/Davos am Montag nach einigen Diskussionen und teils skeptischen Voten mit sieben zu vier Stimmen genehmigt.
20 bis 30 Mitglieder
Das aus 20 bis 30 Mitgliedern zusammengesetzte Forum soll gemäss Mitteilung die Regionalentwicklung in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik breiter abstützten. Unternehmen, Verbände, Interessengruppen sollen darin ebenso vertreten sein wie die jüngere Generation, die heute in den Gemeinden meist abseits stehe.
Das Forum werde sich zwei- bis dreimal pro Jahr mit Themen der Regionalentwicklung beschäftigen, Ideen einbringen, Projekte diskutieren und diese zuhanden der Gremien der Region vorbereiten. Die Präsidentin oder der Präsident des Forums werde zudem für die Führung der operativ tätigen Regionalentwickler verantwortlich sein. Das Präsidium sowie die ehrenamtlich tätigen Forumsmitglieder werden durch die Präsidentenkonferenz gewählt.
Wer den Präsidiumsposten übernehmen wird, soll bis September/Oktober feststehen. Das teilte Georg Fromm, Geschäftsleiter der Region Prättigau/Davos, am Dienstag auf Anfrage mit.
In Nachbarregion bewährt
Wie in der Mitteilung festgehalten ist, hat sich das Forumsmodell in der Nachbarregion Engiadina Bassa Val Müstair seit Jahren bewährt. Das Forum Prättigau/Davos werde nun aufgebaut, eine erste Sitzung solle diesen Spätherbst stattfinden. Nach vier Jahren solle dann überprüft werden, ob die gesetzten Erwartungen erfüllt hätten werden können.