Neuer Besucher-Pavillon für das Zentrum Guggerbach
Wenn sich ein Bewohner eines Alters- oder Pflegeheimes mit dem Cornavirus infiziert hat und sich das Virus innerhalb der Heime verbreitet, endet das oftmals tragisch und mit Todesfällen. Dies war bei einigen Alters- und Pflegeheimen in der Schweiz bereits der Fall. Das Zentrum Guggerbach sowie das Pflegeheim Alberti in Davos können sich darum beide bis zum heutigen Zeitpunkt glücklich schätzen, die letzten Wochen ohne Coronavirus-Ansteckung überstanden zu haben. Dass dies der Fall ist, ist unter anderem den strengen Massnahmen, darunter dem Besucherverbot, zu verdanken.
Der Bundesrat hat zwar Lockerungen in Bezug auf das Coronavirus ausgesprochen, die strikten Massnahmen der beiden Institutionen werden aber nicht verändert. Diese würden weiterhin gelten, wie die Gemeinde Davos mitteilt. Damit durch diese Massnahmen die Stimmung der Bewohner nicht knickt, hat die Führung des Zentrums Guggerbach entschieden, einen Besucher-Pavillon einzurichten. Im Pavillon könnten sich Bewohner, Verwandte und Freunde von Angesicht zu Angesicht mit sicherem Abstand treffen. Der Pavillon könne von jeweils einem Bewohner oder einer Bewohnerin und zwei Besuchspersonen genutzt werden. Eine entsprechende Möblierung sorge für einen Abstand von drei Metern. Laut der Gemeinde Davos besteht die Möglichkeit, dass die Besucher oder die Bewohner den Pavillon für 45 Minuten reservieren können. Unter folgender Nummer sind Reservationen möglich: 081 415 25 25.
Hotline wird vorerst eingestellt
Die Dienste der Corona-Hotline der Gemeinde werden mit fünf bis zehn Anrufen pro Tag nur sehr wenig in Anspruch genommen, wie die Gemeinde Davos mitteilt. Diese kleine Zahl rechtfertige die Aufrechterhaltung der Hotline nicht mehr und deshalb wurde beschlossen, die Aktivität der Hotline per Freitag, 8. Mai einzustellen. Personen, die weiterhin auf die Dienste angewiesen seien, könnten sich ab dem 8. Mai auf der Hauptnummer der Gemeinde unter 081 414 30 00 melden. Die Hotlines des Spitals Davos sowie der Davoser Ärzte sind von den Massnahmen der Gemeinde nicht betroffen und bleiben weiterhin in Betrieb. (abr)