Nachhaltigkeit erfordert Einfallsreichtum
Nachhaltigkeit betrifft nicht nur die weltweite Ökologie und Ökonomie, sondern geht bei einem Spitzensport-Verein wie dem HCD mit eigener grosser Nachwuchsabteilung noch um einiges weiter. So haben sich die Verantwortlichen auch soziale Nachhaltigkeitsziele gesetzt, die mit verschiedenen Massnahmen erreicht werden sollen. Unter anderem will man die Juniorenzahl auf 175 erhöhen sowie ein professionelles Umfeld schaffen – was spätestens seit der Eröffnung von Trainingszentrum und HCD-Campus im Batliner-Haus erreicht werden konnte. Den Junioren soll aber nicht nur eine hervorragende Trainingsinfrastruktur geboten werden, sondern auch die Möglichkeit, hier eine Sportler-Ausbildung oder das Sportgymnasium Davos zu absolvieren. Eine hohe Nachhaltigkeit auf diesem Sektor ist für den HCD sehr wichtig, um attraktiv für starke Nachwuchsspieler aus dem Unterland zu bleiben.
Starke Partner ins Boot geholt
Der Sektor «Ökologische Massnahmen und Ziele» wurde beim HCD in fünf Bereiche unterteilt und erstreckt sich von der Mobilität über die Gastronomie bis zum Klimafonds Davos. Dabei sind die Ziele und Massnahmen im Bereich Gastronomie besonders umfangreich. Denn einerseits sind da die Restaurants Time-Out und Chalet Iisstock ausserhalb des Stadions, während der Meisterschaft kommt dann andererseits ein umfangreiches Gastronomieangebot in der Eishalle selber hinzu. Noch komplizierter wird die Sache während dem Spengler Cup, wenn mit Fanzelt, «Loft23», Chalet und Aussenständen weitere Angebote hinzukommen. Deshalb haben die HCD-Verantwortlichen mit der Galfri GmbH – sie ist für Fanzelt und Aussenstände zuständig – sowie Gammacatering («Loft23») Partner ins Boot geholt, die sehr viel Erfahrung in der Organisation von Grossanlässen haben. Sie wissen auch, wie man nachhaltig arbeiten kann – beispielsweise indem Abfälle zur Weiterverarbeitung weitergegeben werden. «Unsere Partner haben sich zur Mithilfe verpflichtet, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen», erklärt Jacqueline Kühne, «Head of Project Spengler Cup» beim HCD, auf Anfrage. So soll unter anderem bis ins Jahr 2030 alles, was verwendet wird, entweder rezyklierbar, biologisch abbaubar oder wiederverwendbar sein.