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Leben und Freizeit

Martin Meuli: «Manchmal weine ich mit»

Eigentlich isst Martin Meuli nicht viel zum Zmorga. Unter der Woche bleibt dem Churer Kinderchirurgen kaum Zeit dafür. Wenn, dann geniesst er am Wochenende einen ausgiebigen Brunch. Im Interview sprach Meuli über die Tränen der Eltern und über das Buch, das nächste Woche über ihn erscheint.
28.05.2017, 05:00 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Er ist ein vielbeschäftigter Mann, dieser Martin Meuli. Seine Agenda stets übervoll. Wenn er nicht gerade am Operationstisch steht, ist er an Kongressen unterwegs oder forscht. Oder präsentiert sein Buch. Nächste Woche wird es soweit sein. Die Biografie «Operation am Ungeborenen» erscheint. Er habe sich über die Anfrage des Verlages sehr gefreut und nach zwei Wochen nachdenken auch zugesagt.

Meuli ist seit 2003 ärztlicher Direktor des Kinderspitals Zürich. Der 62-Jährige ist mit Leib und Seele Arzt und kümmert sich hingebungsvoll um seine «Goofen», wie er seine Patienten liebevoll nennt. Die Schicksale gehen ihm dann auch sehr nahe. Mit nach Hause nehme er die Geschichten aber nicht. «Ich kann die Geschichten sehr gut hier erledigen», sagt er.

Tränen der Dankbarkeit von Eltern würden ihm sehr nahe gehen, «Tränen der Trauer und Verzweiflung aber noch näher», sagt er. Manchmal weine er auch mit.

Der ausführliche Bericht zum Thema:

Der Feinfühlige

Martin Meuli: «Manchmal weine ich mit» | Südostschweiz