«Lehre bei INTEGRA zahlt sich aus»
Als Kind träumte Zoe Graf von der Schauspielerei – inspiriert von Hermine Granger. Heute hat die 18-Jährige ihre Lehre bei INTEGRA abgeschlossen, bleibt im Einkauf tätig und absolviert die BMS.
Wenn Zoe Graf über ihren Lehrabschluss spricht, merkt man ihr die Freude sofort an. Sie strahlt, denkt kurz nach und sagt: «Es fühlt sich sehr gut an. Ich freue mich, dass ich die Lehre erfolgreich abgeschlossen habe und gleichzeitig weiterhin bei INTEGRA bleiben darf.» Für die 18-Jährige beginnt damit ein neuer Abschnitt. Einer, der für sie nicht einfach ein Übergang ist, sondern eine bewusste Weiterentwicklung.
Nach ihrer Sekundarschulzeit in Domat/Ems startete Zoe bei INTEGRA Biosciences ihre kaufmännische Ausbildung. Drei Jahre später hält sie ihr EFZ als Kauffrau in der Hand und weiss: Hier hat sie nicht nur einen Beruf gelernt, sondern auch viel über sich selbst. «Ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden», erzählt sie. «Am Anfang war ich eher scheu und unsicher. Heute traue ich mich, Fragen zu stellen, Verantwortung zu übernehmen und offen auf Menschen zuzugehen.»
Ab August 2026 arbeitet sie bei INTEGRA im Einkauf als Operational Purchasing Manager. Parallel dazu besucht sie jeweils montags und dienstags die Berufsmaturitätsschule im Bereich Wirtschaft an der KV Schule Chur. «Mir war wichtig, nach der Lehre Berufserfahrung zu sammeln und mich gleichzeitig schulisch weiterzubilden», sagt sie.
Sechs Abteilungen, viele Einblicke und ein roter Faden
Was Zoes Lehrzeit bei INTEGRA besonders geprägt hat, war das Rotationsprinzip. Alle sechs Monate wechselte sie die Abteilung. Für viele wäre das eine Herausforderung. Für Zoe war es vor allem eines: abwechslungsreich, spannend und enorm lehrreich.
«Ich fand diese Wechsel immer sehr vielseitig», erzählt sie. «Man lernt viele Teams kennen, sieht in unterschiedliche Prozesse hinein und versteht mit der Zeit, wie ein Unternehmen von A bis Z funktioniert.» Genau das habe ihre Ausbildung für sie so wertvoll gemacht. Vom Marketing über Administration/Empfang, Einkauf und Verkauf bis hin zur Personalabteilung (HR) und der Buchhaltung: Zoe erhielt Einblick in ganz unterschiedliche Bereiche und Tätigkeiten. Gerade für junge Menschen, die noch nicht genau wissen, in welche Richtung sie sich später entwickeln möchten, sei das eine grosse Chance: Man kann verschiedene Arbeitswelten kennenlernen, Interessen entdecken und Schritt für Schritt herausfinden, was wirklich zu einem passt.
Im Einkauf hat es «klick» gemacht
Obwohl Zoe rückblickend alle Abteilungen spannend fand, gab es einen Bereich, der ihr besonders in Erinnerung geblieben ist: der Einkauf. «Das war meine Lieblingsabteilung», sagt sie und lacht. Was sie dort überzeugt hat, waren einerseits die Aufgaben, andererseits das Team. «Man verbringt mit den Menschen im Team sehr viel Zeit. Deshalb ist es enorm wichtig, dass man sich wohlfühlt, die Arbeitsprozesse mag und Wertschätzung spürt. Im Einkauf habe ich das besonders stark erlebt.»
Ihre Aufgaben waren bereits während der Lehre vielseitig. Zoe kontrollierte Auftragsbestätigungen, verglich sie mit Bestellungen, klärte Abweichungen ab, nahm Kontakt mit Lieferanten auf und analysierte Materialbestände. Dabei ging es nicht nur um Administration, sondern auch um Verantwortung: Welches Material ist auf Lager? Was muss wann bestellt werden? Und wie stellt man sicher, dass es in der Produktion zu keinem Engpass kommt?
Ein Erlebnis ist Zoe besonders geblieben. Sie durfte an einem Meeting mit einem wichtigen Lieferanten teilnehmen und sogar einen eigenen Part übernehmen. «Wenn man in der Lehre solche Aufgaben bekommt, wird man aus der Komfortzone gelockt. Danach war ich schon stolz auf mich», erzählt sie.
Kreativität, Verantwortung und echte Mitarbeit
Auch die Zeit im Marketing hat Zoe geprägt. Dort war sie bei Video- und Fotoshooting-Projekten involviert. Teilweise stand sie selbst vor der Kamera, teilweise wirkte sie hinter den Kulissen mit. «Das hat mir sehr gefallen, weil ich kreativ sein konnte», sagt sie. Auch kleinere Social-Media-Projekte durfte sie übernehmen, bei denen sie sich visuell und textlich einbringen konnte. Sie wurde nicht als Lernende nebenbei beschäftigt, sondern richtig ins Alltagsgeschäft einbezogen. Man darf Verantwortung übernehmen und wächst Schritt für Schritt in neue Aufgaben hinein.
Ein modernes Unternehmen mit familiärer Atmosphäre
Zoe erlebt INTEGRA als modernes Unternehmen, das sich stetig weiterentwickelt und seine Kultur bewusst lebt. Besonders schätzt sie, dass trotz des Wachstums die familiäre Atmosphäre erhalten geblieben ist. «Man merkt, dass hier Menschen im Mittelpunkt stehen. Der Umgang ist persönlich, die Teams sind nahbar und man fühlt sich willkommen», sagt Zoe.
Auch die neu eingeführten Employer-Branding-Massnahmen nimmt sie positiv wahr. Sie würden die Kultur noch familiärer und kollegialer machen.
Für sie ist genau das ein wichtiger Punkt, wenn junge Menschen ihren Ausbildungsbetrieb wählen. Eine Lehre soll nicht nur fachlich gut sein. Sie soll auch ein Umfeld bieten, in dem man sich wohlfühlt, Fragen stellen darf und als Person gesehen wird. Bei INTEGRA habe sie das täglich erlebt.
Zwischen Arbeit, Schule und neuen Zielen
Die nächsten zwei Jahre werden intensiv. Das weiss Zoe. Arbeit, Berufsmaturität und Freizeit unter einen Hut zu bringen, wird eine Herausforderung. «Es werden bestimmt zwei sehr strenge Jahre», sagt sie. «Aber ich freue mich auch darauf.» Entscheidend werde sein, den Alltag gut zu planen und eine gesunde Work-Life-Balance zu behalten.
Dabei fühlt sie sich von INTEGRA unterstützt. Ihre Einarbeitung im Einkauf wird so gestaltet, dass sie gut in ihre neue Rolle hineinwachsen kann. Gleichzeitig weiss sie, dass sie bei fachlichen Fragen auf die Erfahrung im Unternehmen zählen darf. «Ich schätze sehr, dass ich hier auf so viel Fachwissen zurückgreifen kann», sagt Zoe. «Wenn ich Hilfe brauche, stehen mir die Menschen gerne zur Seite.»
Im Einkauf wird sie künftig noch selbstständiger arbeiten. Neben administrativer Unterstützung im Team erhält sie auch eigene Zuständigkeitsbereiche, beispielsweise eine eigene Warengruppe. Für Zoe ist das ein weiterer Schritt in Richtung Eigenverantwortung. Und genau darauf freut sie sich.
Wandern, Tennis und der Kopf, der frei wird
So zielstrebig Zoe ihren beruflichen Weg geht, so wichtig ist ihr auch der Ausgleich. In ihrer Freizeit ist sie gerne draussen. Wandern bedeutet für sie, herunterzukommen und den Kopf frei zu bekommen. «Als Kind mochte ich Wandern gar nicht», erzählt sie und schmunzelt. «Heute liebe ich es, mit meinen Freunden in der Natur unterwegs zu sein, gute Gespräche zu führen und neue Orte kennenzulernen.»
Auch Tennis gehört zu ihren Hobbys. Nicht im Verein, sondern ganz unkompliziert mit Freunden. «Wenn man den ganzen Tag im Büro ist, tut Bewegung einfach gut», sagt Zoe. Es gehe ihr dabei nicht um Leistung oder Wettkampf, sondern um gemeinsame Zeit, Bewegung und Spass.
Drei Worte für drei Jahre
Wenn Zoe ihre Lehrzeit bei INTEGRA in drei Worten beschreiben müsste, wählt sie: abwechslungsreich, lehrreich und wertvoll. Abwechslungsreich, weil sie viele unterschiedliche Menschen kennengelernt hat. Lehrreich, weil sie fachlich viel mitnehmen konnte. Und wertvoll, weil sie Vertrauen gewonnen hat, in ihre Arbeit, in andere Menschen und in sich selbst.
Zoes 3 Tipps für die Berufswahl
1. Schnuppert so viel wie möglich
«Man merkt erst wirklich, ob ein Beruf zu einem passt, wenn man ihn ausprobiert. Deshalb lohnt es sich, verschiedene Berufe, Betriebe und Branchen kennenzulernen.»
2. Hört auf eure Intuition
«Natürlich darf man sich beraten lassen. Aber am Ende muss es sich für einen selbst richtig anfühlen.»
3. Stellt Fragen
«Gerade beim Schnuppern oder während der Lehre ist es wichtig, Fragen zu stellen. Nur so lernt man dazu und versteht die Zusammenhänge.»
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