Weniger Vitamine drin, als draufstehen
Im Rahmen einer koordinierten Kampagne der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein wurden im letzten Frühjahr nebst Nahrungsergänzungsmitteln auch mit Vitaminen angereicherte Getränke amtlich erhoben und in den Kantonslaboratorien Graubünden, Thurgau und Zürich analysiert und bewertet, wie es in einer Mitteilung heisst. Für Nahrungsergänzungsmittel und vitaminisierte Lebensmittel gilt, dass zum Zeitpunkt der Abgabe an die Konsumentinnen und Konsumenten die deklarierte Menge an Vitaminen garantiert sein muss.
Mehr als die Hälfte mangelhaft deklariert
Bei der Bewertung im Labor wurden die vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen publizierten Toleranzen berücksichtigt. Dennoch erwiesen sich 31 der 51 untersuchten Produkte als nicht konform. Beanstandet wurden in erster Linie nicht korrekt deklarierte Vitamingehalte, aber auch allgemeine Mängel bei der Kennzeichnung. Die Produzenten wurden aufgefordert, ihre Selbstkontrolle in Sachen Herstellung und Deklaration zu verbessern. (red)