Vorbeikommen lohnt sich
Erna Giovanolis Bilanz ist beeindruckend: Nach 45 Jahren in der Versicherungsbranche hat die 61-Jährige keine einzige Absenz zu vermelden. Sie arbeitet sogar noch im selben Büro in St. Moritz wie an ihrem ersten Tag im Jahr 1980. Natürlich habe es dafür eine entsprechende Arbeitsmoral und eine Portion Glück gebraucht, meint sie. Vor allem aber zeigt es, welchen Stellenwert die Gesundheit für die Kundenberaterin der Groupe Mutuel hat.
Beratung, so vielfältig wie die Menschen dahinter
Ihr Arbeitskollege Nico Sciamanna hält genau das für essenziell: «Wenn man etwas verkaufen möchte, sollte man selbst dahinterstehen können.» Der 24-jährige Vorsorge- und Versicherungsberater berät Kundinnen und Kunden bei ihnen zu Hause oder in der Agentur in Chur im Rahmen individueller Beratungstermine. Diese seien trotz Digitalisierung ein unverzichtbarer Bestandteil seiner Arbeit. «Unsere App wurde vom Schweizer Institut für Qualitätstests kürzlich als eine der besten Apps ausgezeichnet. Sie ist der Schlüssel zur einfachen Verwaltung von Versicherungsangelegenheiten, ersetzt aber keineswegs den persönlichen Kontakt», ist er überzeugt. Neben Chur und St. Moritz ist dieser in weiteren 35 Filialen in der Schweiz möglich.
Auch für Erna Giovanoli ist klar, wie wichtig eine persönliche Anlaufstelle ist, um Beziehungen aufzubauen. «Vorbeikommen lohnt sich», sagt sie. Und sie fügt augenzwinkernd an: «Nur schon, um mich kennenzulernen.» Auch wenn sie aus Soglio kommt und übers Wochenende dahin zurückkehrt: Sie prägt das Versicherungswesen von St. Moritz wie die Berge das Engadin. «Es gibt Familien, von denen schon zwei, drei Generationen zu mir kommen», erzählt sie.
Dass St. Moritz seit Jahrzehnten ein Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt und ein beliebter Ferienort sei, spiegle sich auch in Erna Giovanolis Kundenstamm wider. Bei Unternehmen – etwa Hotels – arbeite sie häufig mit Kollektivverträgen. Sowohl bei Einzelversicherten als auch bei Firmen gelte für sie dieselbe Maxime: «Wenn die Kundschaft das Büro verlässt, ist es mir wichtig, dass sie mit der Beratung zufrieden ist und weiss, dass ich jederzeit zur Verfügung stehe», so die Bergellerin.