Hirschlädali Präz: Wild, Holz & Herzblut
Vier Säulen, ein Betrieb
Ihr Logo sagt mehr als viele Worte: Holzbau, Dama, Puur und Lädali. Simon ist gelernter Zimmermann mit eigener Zimmerei in Präz. Gleichzeitig betreiben sie auf rund 40 Hektaren einen Biohof mit 70 Tieren in Mutterkuhhaltung und einer Damhirschherde von 80 bis 100 Tieren. Ihre Vision der Damhirschzucht haben sie gleich zu Beginn umgesetzt – ein Herzensprojekt mit täglichem Wow-Effekt. Die vierte Säule ist ihr Hofladen, das Hirschlädali, das Kund:innen aus der ganzen Schweiz anzieht.
Spensa, Leidenschaft und Direktkontakt
Seit vier Jahren verarbeiten die beiden das gesamte Fleisch für die Direktvermarktung in der eigenen Spensa / la tgaminada direkt vor Ort. Ein geschlossener Kreislauf, der Qualität, Transparenz und Kontrolle garantiert. «Regionalität steht bei uns an oberster Stelle», sagt Jacqueline. Alles, was verkauft wird, ist hier in Präz entstanden – und mit viel Handarbeit und Hingabe veredelt.
Fleisch mit Haltung – und Haltung zum Fleisch
Damhirschfleisch ist zart, fettarm, reich an Omega-3-Fettsäuren und erstaunlich mild im Geschmack. «Viele Kund:innen, die Wild nicht mögen, lieben Damhirsch», erzählt Jacqueline. Das Geheimnis: naturnahe Haltung, stressfreie Schlachtung, sorgfältige Verarbeitung und ganz viel ethische Achtung vor dem Tier. Tierwohl ist für die beiden nicht nur ein Konzept, sondern tägliches Tun.
Erlebnisse mit Nachhall
Ob Apéros im Gehege, Journalistenbesuche oder Marktauftritte: Begegnungen mit Menschen machen für Jaqueline und Simon den Reiz aus. «Das Schönste ist, wenn jemand geerdet und glücklich von uns geht.» Ein Satz, der auch ihr Motto geworden ist: Glück beginnt da, wo man die Zeit vergisst.