Krankenkassenwechsel einfach gemacht
von Sara Good und Gianna Jäger
Ende September hat der Bundesrat bekannt gegeben, dass die Krankenkassenprämien 2023 im Schnitt 6,6 Prozent teurer werden. Allerdings habt ihr verschiedene Möglichkeiten, wie ihr Kosten sparen könnt. Wir geben euch im folgenden Artikel einen Überblick.
Zuerst solltet ihr vergleichen, ob und bei welchem Anbieter ihr Geld spart. Im Netz gibt es zahlreiche Rechner, die euch diese mühsame Arbeit abnehmen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bietet unter www.priminfo.ch die Möglichkeit, verschiedene Krankenkassen zu vergleichen. Dafür müsst ihr Wohnort, Jahrgang und die gewünschte Franchise angeben. Ebenso, ob ihr eine Unfalldeckung braucht oder nicht. Wer will, kann auch die aktuelle Krankenkasse und das entsprechende Versicherungsmodell angeben. So seht ihr direkt, wie viel ihr mit einem Wechsel spart.
Auch unter www.swupp.ch könnt ihr verschiedene Anbieter vergleichen. Dort könnt ihr einfach den Kündigungsbrief und die Anmeldung für die neue Krankenkasse generieren.
Kündigung der Krankenkasse
Plant ihr, eure Krankenkasse zu wechseln? Etwas Zeit bleibt euch noch. Doch bis zum 30. November muss die Kündigung für die Grundversicherung bei der bisherigen Krankenkasse eintreffen. Für Zusatzversicherungen gelten je nach Krankenkasse andere Fristen.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt, die Kündigung schriftlich vorzunehmen und sie eingeschrieben oder per A-Post Plus zu versenden. Auf diese Weise hat die oder der Versicherte einen Beweis für die Sendung in der Hand, schreibt das BAG in einem Faktenblatt zum Wechsel der Krankenkasse. Es rät auch, die Kündigung bis spätestens zwei Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist abzuschicken und sich gleichzeitig bei einer anderen Krankenkasse anzumelden. Es ist allerdings nicht notwendig, dass ihr vor dem Wechsel eine Offerte bei der neuen Krankenkasse anfordert. Die Beitrittserklärung zur neuen Kasse erfolgt in der Regel mit einem Beitrittsformular.