Klosters muss sich auf viel Verkehr gefasst machen
Am 1. April 2019 beginnen die Sanierungsarbeiten im Gotschnaunnel. Sie werden in drei Etappen durchgeführt: Im Frühling und Herbst 2019 sowie Frühling 2020. Dabei wird die Tunnelsohle über zwei Abschnitte herausgerissen und neu eingebaut, wie der Gemeindevorstand Klosters in einer Mitteilung schreibt. Während den Bauarbeiten wird der Tunnel gesperrt und der Verkehr durch Klosters umgeleitet. Dies wird zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führen und eine gewisse Angewöhnungsphase der Gemeinde erfordern, meint Hubert Schöpfer von der Gemeindepolizei Klosters gegenüber Südostschweiz. Seit 13 Jahren gibt es die Umleitung und nun wird der Verkehr wieder durch das Dorf geführt.
Steuerung des Verkehrs
Der Verkehr soll während den Sanierungsarbeiten mit verschiedenen Massnahmen kontrolliert werden. Es werden Temporeduktionen auf 30 Stundenkilometer vorgenommen und auch Lichtsignale, sogenannte Dosieranlagen, sollen den Verkehrsfluss durch das Dorf kontrollieren. So kann die Kantons- und Gemeindepolizei die Anlage bedienen und dadurch den Verkehr zurückstauen bis sich das Verkehrsaufkommen im Dorf wieder gelöst hat.
Viele Faktoren spielen mit
Je nach Wetterverhältnissen muss mit besonders viel Verkehr gerechnet werden. Dies ist abhängig davon, wann der Flüelapass öffnet, ob es erneuten Schneefall gibt, welcher zu einem Kettenobligatorium ab Klosters führen könnte oder, ob der Julierpass wegen Schneefall geschlossen werden muss.
Solange die Skigebiete noch offen sind, wird vor allem an den Wochenenden mit viel Verkehr gerechnet. Umleitungsmöglichkeiten gibt es keine. Der Verkehr muss über die normale Durchgangsstrasse, also die Kantonsstrasse geführt werden.