Klimawandel setzt Churer Bäumen zu
Die Stadt Chur will in diesem Jahr rund 80 neue Bäume pflanzen. Wie es in einer entsprechenden Mitteilung heisst, handle es sich dabei zum grössten Teil um Ersatzpflanzungen, weil kranke oder geschädigte Bäume gefällt werden müssten. Der Einsatz von Streusalz und immer längere Trockenperioden machten den Bäumen zu schaffen, wie es weiter heisst. Auch nichtheimische Schädlinge und die enormen Schneemassen vom Januar hätten dem Bestand zugesetzt.
So setzten die Schneemassen den Churer Bäumen zu
In diesem Jahr trifft es mit der Ulme am Ottoplatz einen sehr markanten Baum. Wie die Stadt Chur schreibt, ist der Baum durch die Trockenheit der letzten Jahre und einen Pilzbefall im Wurzelbereich mehrheitlich abgestorben.
Auch auf der Quaderwiese und dem Heimplatz wurden bereits markante Bäume geschlagen. Auf allen drei Anlagen will die Stadt Chur aber wieder aufforsten. Man sei bestrebt, langfristig einen gesunden Baumbestand zu erhalten und zu fördern, heisst es weiter. Gefällt werden sollen insgesamt rund 30 Bäume.
Neue Bäume will die Stadt an der Emserstrasse, Pulvermühlenstrasse, Masanserstrasse, Wiesentalstrasse, Oberalpstrasse, Loestrasse, Alexanderstrasse, Kasernenstrasse und Rheinstrasse pflanzen. (jas)