Keine Bieridee
Nachdem man letztes Jahr auf ein Wiedersehen verzichten musste, traf sich der Ehemaligenverein der hiesigen Mittelschule endlich wieder einmal zur GV mit anschliessendem Rahmenprogramm. Severin Gerber, gleichzeitig Rektor der Schule, blickte auf die beiden vergangenen Vereinsjahre zurück. Auch die derzeitige Situation der SAMD fand Erwähnung. «Die Schülerzahlen sind derzeit nicht erfreulich; erstmals zählen wir weniger als 200», erklärte Gerber. Erfreulicher sei hingegen, dass sich die Schülerzahlen im Internat aus stabilem Niveau bewegten. «Wir sind extrem froh, haben wir das Internat», so sein Verdikt. Auch an der SAMD sei die Corona-Krise nicht spurlos vorbei gegangen: «Wir verzeichnen in kleinem Masse auch psychische Probleme bei der Schülerschaft». Insbesondere die Schulschliessung im letzten Jahr habe bei einigen zu einem Knick geführt, sodass sogar 12- bis 13-Jährige professionelle Hilfe in Anspruch nehmen müssten.
Sonne, Sport und Sitzgelegenheiten
Nach den statutarischen Geschäften, die problemlos über die Bühne gingen, brach die Diskussion zu einem mit Spannung erwarteten Traktandum an: Der bisher nur wenig genutzte Innenhof zwischen dem Hauptgebäude und dem B-Trakt soll in seiner Attraktivität gesteigert werden. Einerseits plant die SAMD, auf der Terrasse über der Mensa kleinere Renovationsarbeiten sowie die Installation eines Sonnensegels, das rund ein Drittel der Fläche beschatten und somit einen Besuch während eines schönen Sommertags erträglich machen soll.
Auch für Freunde des Sports soll es Investitionen geben: Der alles andere als schön anzuschauende Tennisplatz soll durch einen Multifunktionsplatz ersetzt werden. In einer späteren Phase ist auch noch die Bebauung des Hügels hinter dem Partyhaus in Form eines Naturtheaters angedacht. Allerdings wurde dieser Projektteil zurückgestellt. Nach den Ausführungen des Präsidenten nutzten zahlreiche Mitglieder die Gelegenheit, Fragen zu den Projekten zu stellen. Doch dies stand einer oppositionslosen Zustimmung nicht im Wege. Der Verein entschied, die Investitionen – rund 60 000 bis 70 000 betragen alleine die Aufwendungen für die Terrasse – mit einem Betrag von 40 000 Franken zu unterstützen, was rund zwei Drittel des Vereinsvermögens entspricht. Dank einer konstanten Anzahl Mitglieder, die dank ihren Beträgen jährlich rund 10 000 Franken in die Alumni-Kasse spülen, ist das Vermögen in absehbarer Zeit aber wieder aufgebaut.