Internationale Klimademo – auch in Davos
Die Folgen des Klimawandels sind heute präsenter denn je: So erlebt die Ostküste Australiens gerade die stärksten je aufgezeichneten Überschwemmungen, schon Zehntausende von Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Solche Naturkatastrophen, verstärkt oder ausgelöst durch den Klima-wandel, werden in Zukunft immer weiter zunehmen.
Auch merken viele im Moment wieder, wie wichtig es ist, auf erneuerbaren Energien umzusteigen – auch aus geopolitischer Sicht. Um die Folgen des Klimawandels in Grenzen zu halten, fordert der Klimastreik Davos die Gemeinde dazu auf, den Klimanotstand auszurufen. Im Detail bedeutet dies, dass sie den Klimawandel als zu bewältigende Krise anerkennt und sich verpflichtet, nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu handeln. Die Gemeinde soll alles in ihrer Macht stehende dafür tun, die Pariser Klimaziele einzuhalten und damit die globale Erwärmung auf 1.5° zu begrenzen. Ganz konkret bedeutet das: Netto null 2030. «Obwohl Davos ein kleiner Ort ist, haben wir als Wirtschafts- und Forschungsstandpunkt eine Vorbildfunktion, welche wir nutzen müssen, um eine humanitäre Katastrophe enormen Ausmasses zu verhindern», so Liam Niederer vom Klimastreik Davos.
«Um der Gemeinde zu zeigen, dass wir als Davoser Bevölkerung eine konsequente Klimapolitik wollen, fordert der Klimastreik Davos dazu auf, am Sitzstreik teilzunehmen. Die Kundgebung beginnt um 11.45 Uhr und geht bis etwa 13.30 Uhr. Packt euch ein Schild, wir sehen uns!», lautet der Appell der Gruppierung. Sie macht zudem darauf aufmerksam, dass Unterschriftenbogen und die Online-Petition unter klimastreikdavos.ch/klimanotstand/#sign zu finden sind.
Weitere Informationen zum Klimanotstand, dem Klimastreik und der Petition unter www.klimastreikdavos.ch – Fragen und Auskunft: info@klimastreikdavos.ch