Neun Bündner Open Airs schliessen sich zusammen
Neun kleine Open Airs in Graubünden vereinigen sich zu einer Interessensgemeinschaft, um einerseits mit den Daten aneinander vorbeizukommen, aber auch um gemeinsam beispielsweise die Infrastruktur zu organisieren. Für die Open Airs selbst ändere sich nichts und alle sollen ihre Individualität beibehalten. Zusammenschliessen werden sich:
- Open Air Bivio
- Fest in da Steina
- Open Air Malans
- Chapella Open Air
- Rapid Open Air
- Open Air Safiental
- Open Air Cavaglia
- Buatsch Festival
- Open Air Rheinwald
Das sagt Marie-Hélène Froidevaux, Co-Präsidentin vom Open Air Bivio, über zu der Zusammenarbeit:
Auch Andri Münger, Co-Präsident des Open Airs Fids, ist erfreut über den Zusammenschluss: «Ursprünglich wollten wir einfach sichergehen, dass es zu keiner Terminkollision kommt. Jetzt geht es viel weiter, bis hin zum Teilen der Infrastruktur und angestrebten Medienpartnerschaften.» Auch in Sachen Budget sei ein Austausch durchaus förderlich. «Für die OKs wird die Arbeit nun einiges leichter», ist sich Münger sicher. Auch wenn sich an den einzelnen Open Airs nichts ändern werde, so sei beispielsweise ein übergreifender Festivalpass denkbar, sagt er. Man befinde sich allerdings noch ganz am Anfang des Prozesses. Die grösste Herausforderung sei aktuell, die verschiedenen Personen und Einstellungen zusammenzubringen und genau zu evaluieren, wie man am besten voneinander profitieren könne.
Zukunftsvisionen in Sicht
Wie Münger sagt, stehen auch Ideen im Raum wie das Teilen der Infrastruktur und anderen Ressourcen. «Das Potential besteht auf jeden Fall – diese Musik spielt in der Zukunft», sagt er.