In Chur soll weiter getüftelt werden
Die offene Werkstatt ist nun schon seit einem halben Jahr geöffnet und hat während dieser Pilotphase das Freizeitangebot für Tüftlerinnen und Tüftler ergänzt und so das Interesse bei den Churerinnen und Churern geweckt, wie es in einer Mitteilung heisst.
Löten, programmieren, tüfteln und basteln
Seit gut einem halben Jahr können sich grosse und kleine Bündner Tüftlerinnen und Tüftler im Tüftellabor Chur austoben und unter anderem mit Elektronik, Informatik und 3-D-Druck experimentieren. Besonders bei Kindern und Jugendlichen stosse das Tüftellabor auf Anklang und so wird jeden Donnerstagabend gemeinsam gelötet, programmiert, getüftelt und gebastelt. Die Nutzenden können eigene Ideen entwickeln und umsetzen und sich dabei miteinander austauschen und voneinander lernen.
Pilotphase vorbei – es geht weiter
Da nun die Pilotphase abgeschlossen ist und der Raum aufgelöst wird, muss das Tüftellabor vorerst seine Türen schliessen. Es habe sich jedoch gezeigt, dass das Konzept funktioniere und das Angebot auf Interesse stosse, heisst es. Aus diesem Grund hat sich der Verein «MacherInnen» entschieden, das Projekt weiterzuführen. «Viele Nutzerinnen und Nutzer haben Interesse an einer dauerhaften Werkstatt geäussert. Das hat uns motiviert, nach einem neuen Raum zu suchen und eine Weiterführung zu planen», so Loris Niethammer vom Werkstattteam.
Ab nächstem Herbst im Sennhof
Am Donnerstag, 30. Dezember, wird vorerst das letzte Mal getüftelt. Im Herbst 2022 steht dann die Weiterführung im Sennhof an. Ob dazwischen vielleicht doch noch etwas passiere, sei noch unklar. «Sollten wir in der Zwischenzeit einen Raum für die Überbrückungsphase finden, kommen wir natürlich auch schon gerne früher wieder zurück», meint Niethammer. (dje)