Im Glarnerland fährt man noch immer günstig Ski
Der Strompreis explodiert. Der Dieselpreis für Pistenbullys hat zugelegt. Auch die Personalkosten steigen. Mit Folgen: Das Skifahren wird diese Saison europaweit teurer. Auch im Glarnerland. Die Sportbahnen Elm erhöhen ihren Preis für Tageskarten von 51 auf 53 Franken, wie Direktor Stefan Elmer erklärt. Auch die Sportbahnen Braunwald erhöhen den Preis für den Skipass laut Geschäftsführer André Huser von 52 auf 54 Franken.
Die Glarner Preiserhöhungen entsprechen in etwa dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. In Meiringen-Hasliberg kostet ein Tag Skifahren neu 62 Franken (plus 5,1 Prozent), in Adelboden-Lenk neu 70 Franken (plus 2,9 Prozent) und in Hoch neu 57 Franken (plus 3,6 Prozent). Um satte 12,5 Prozent erhöht der Walliser Skiort Grächen den Tageskarten-Preis. Dort kostet ein Tag Skifahren neu 63 Franken.
Glarner Skiorte gehören noch immer zu den günstigsten
Für 83 Franken fährt der Wintersportler in Zermatt pro Tag preislich in der obersten Liga. Für den stolzen Betrag stehen allerdings 360 Pistenkilometer zur Verfügung. Und da sieht die Rechnung dann doch etwas anders aus: In Zermatt kostet der Pistenkilometer einen Wintersportler 23 Rappen, in Elm (40 Pistenkilometer) 1,32 und in Braunwald (32 Pistenkilometer) 1,68 Franken.
Trotzdem: Die Glarner Skigebiete gehören noch immer zu den günstigsten in der Schweiz. Auch sind in Elm und Braunwald die Preise für die Saisonkarten gleich geblieben. So kostet zum Beispiel die Saisonkarte in Braunwald ab Linthal im Vorverkauf für Erwachsene noch immer «nur» 540, für Junioren, Senioren und Studenten 405 und für Kinder 270 Franken.
In Braunwald ist die Saisonkarte für die Sportbahnen neu auch im Sommer gültig.»