Im Gebiet Trist soll ein KMU-Gewerbepark entstehen
Die Stadt Chur hat fünf Teams im freihändigen Verfahren eingeladen, Projektvorschläge für das Gebiet Trist einzureichen, wie es in einer Mitteilung der Stadt heisst. Die Stadt besitzt mit rund 75 Prozent den grössten Baulandanteil im Perimeter.
Siegerprojekt aus Zürich
Der Vorschlag des Büros Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH in Zürich hat das Beurteilungsgremium am meisten überzeugt. Der Stadtrat ist diesem Vorschlag gefolgt. «Das Siegerprojekt gibt eine äusserst überzeugende Antwort auf die städtebauliche Aufgabenstellung», lässt sich Stadpräsident Urs Marti in der Mitteilung zitieren.
Gewerbepark mit drei Höfen
Das Siegerprojekt sieht primär eine gewerbliche Nutzung in Form eines Gewerbeparks vor, der wiederum aus drei Gewerbehöfen besteht. Die drei Höfe können in drei Etappen realisiert werden, sind flexibel nutzbar und bergen grosses Potenzial für die Zusammenarbeit unter den Gewerbebetrieben, wie es heisst.
Zukunftsgerichtete Entwicklung fördern
Für den Stadtrat sei beim Wettbewerb im Vordergrund gestanden, das Land in Wert zu setzen sowie eine zukunftsgerichtete und flächensparende Entwicklung zu fördern. Zusätzlich wurden von den Teams die Ausarbeitung eines Nutzungskonzepts, Lösungsvorschläge für die Erschliessung, die Umgebungsgestaltung sowie die Konzeption und Setzung von Bauvolumen gefordert.
Quartierplan folgt
Mittels Folgeauftrag soll das Siegerprojekt nun in einem nächsten Schritt präzisiert und anschliessend durch die R+K Büro für Raumplanung AG aus Maienfeld zu einem Quartierplan ausgearbeitet werden. (dje)