Kanton testet neue digitale LED-Signalisationen in Graubünden
Anzeigen wie «Schneeketten obligatorisch, ausgenommen 4x4-Fahrzeuge» oder «Oberalppass schneebedeckt» sollen Reisende im Winter auf den aktuellen Strassenzustand hinweisen, wie es in einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden heisst. Eine einheitliche, flächendeckende und klare Signalisation solle die Sicherheit für Verkehrsteilnehmende weiter erhöhen und Verkehrsbehinderungen minimieren. Das Tiefbauamt Graubünden (TBA) testet neue LED-Signalisationen in Ilanz und Tamins für ein Jahr.
Befragung von Verkehrsteilnehmenden
Um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, hat das TBA gemäss Mitteilung für die Signalisation stark frequentierte Strassen ausgewählt. Eine der Signalisationen befinde sich bei Ilanz nach der Einfahrt auf die Oberalpstrasse Richtung Flims. Die zweite bei Reichenau/Tamins an der Oberalpstrasse vor der Ausfahrt nach Tamins. Beide Standorte sind für technisches Personal schnell zugänglich, falls manuelle Eingriffe notwendig sein sollten, wie es weiter heisst.
Während der Pilotphase wird eine Befragung der Verkehrsteilnehmenden durchgeführt. Diese soll zur Bewertung des Pilotprojekts beitragen und als Basis für weitere Optimierungen dienen. (red)
Hier geht es zum Beitrag von TV Südostschweiz über das Thema:
Die Digitalisierung hält auch auf den Bündner Strassen Einzug