«Ich wollte einen Hund züchten, der einen Beruf hat»
Trüffel sind teuer. 100 Gramm des schwarzen Trüffels kosten etwa 55 Franken. Je nach Anbieter, Verfügbarkeit und Qualität. Ausserdem können Trüffel nicht einfach in jedem Supermarkt erworben werden. Daher liegt es nahe, dass einige Menschen sich die Trüffel lieber selber suchen wollen. Da die Trüffel aber unter der Erde wachsen, braucht man bei der Trüffelsuche tierische Hilfe – denn auch wenn man sie nicht direkt sehen kann, ganz feine Nasen können Trüffel riechen. Wie zum Beispiel die Nasen von ausgebildeten Trüffelhunden.
Nicht zu gross, aber berufstätig
«Ich hatte schon immer Hunde», erzählt Nausikàa von Orelli gegenüber Radio Südostschweiz. Sie besitzt einen Trüffelspürhund, den sie selber gezüchtet hat. «Ich wollte einen Hund züchten, der einen Beruf hat», führt sie aus. Der Hund müsse ausserdem ein Familienhund sein. «Und er sollte nicht zu gross sein», so von Orelli weiter. Grundsätzlich könne jeder Hund zum Trüffelhund ausgebildet werden. «Er muss einfach Spass an der Nasenarbeit haben.» Es gäbe durchaus Hunde, die nicht gerne Dinge suchen würden.