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Leben & Freizeit

Hüttengaudi: So macht ihr Kaspressknödel

Bündner Woche
28.06.2024, 04:30 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

von Laura Kessler

Die Johannisbeerschorle schmeckte nie besser als auf einer der Berghütten, die ich vor einigen Jahren in Deutschland und Österreich bewanderte. Der Halbliter war immer wohlverdient und deshalb auch wohlschmeckend. Alles bekommt einem gut, gar besser, auf einer Hütte: die Älplermagronen, die Gerstensuppe, der Tirolercake, ja gar der Salat. Wahrscheinlich, weil wir uns die Gaumenfreuden erst verdienen müssen.

In dieser Kolumne soll also das Hüttenessen im Zentrum stehen. Dafür machen wir einen Abstecher ins Tirol, wo ich das erste Mal auf «Kaspressknödel» gestossen bin. Also «Kas-Press-Knödel» ausgesprochen, Käsepressknödel. Der Name ist Programm, es handelt sich dabei um gepresste Käseknödel, optisch ähnlich einem Hacktätschli, geschmacklich ein Käseknödel – also himmlisch. Ein Salat dazu und das Hüttengaudi ist perfekt. Viel Freude beim Ausprobieren! 

Kaspressknödel

Ergibt circa 12 bis 14 Stück

 

250 ​g Brotwürfel (ohne Rinde)

250 ​ml Milch

1 Bund Schnittlauch, fein gehackt

175 ​g Käse, gerieben

3 Eier

2 ​TL Salz

Pfeffer

1 ​Pr. Muskatnuss

Evtl. Mehl, um die Masse zubinden

 

Das Brot zusammen mit der Milch, dem Schnittlauch, dem Käse und den Eiern in eine Schüssel geben, mit den Händen zu einer breiigen Masse kneten. Gewürze dazugeben, nochmals mischen. Sollte die Masse noch zu wenig zusammenhalten, etwas Mehl hinzufügen.

Aus der Masse Küchlein formen (wie Hamburger), diese bei mittlerer Hitze in einer Bratpfanne mit Bratbutter auf beiden Seiten goldbraun braten.

Dazu passt Salat und Kräuterquark oder Geschnetzeltes.