Lakers blitzen mit Wunsch ab, das Schloss zu beleuchten
Die SC Rapperswil-Jona Lakers sind im Hoch. Die Eishockeyaner haben die Qualifikation der National League auf dem sensationellen dritten Rang abgeschlossen. Und sich nach Jahren des Kriechgangs zum zweiten Mal in Serie direkt für die Play-offs qualifiziert. Zur Belohnung warten im Minimum zwei bis – im unwahrscheinlichen Fall – maximal zwölf Play-off-Heimspiele.
Die ganze Stadt scheint im Play-off-Fieber. Die ganze Stadt? «Wir spüren eine sehr gute Unterstützung durch Unternehmen und auch seitens Stadt», sagt Lakers-Kommunikationschef Stefan Bürer.
So heisst es etwa bei den weissen Buchstaben auf dem Hauptplatz seit Kurzem «Hopp SCRJ». «Die Einzigen, die nicht mitmachen, sind die Führungsleute der Ortsgemeinde», kritisiert Bürer.
Keine Imagebilder
Konkret geht es darum, dass die Lakers am oder ums Schloss ein Zeichen für die Play-offs setzen wollten. Bereits letztes Jahr platzierten die Lakers via Tourismus-Chef Simon Elsener bei der Ortsgemeinde als Schlossbesitzerin den Wunsch, vor den Play-off-Heimspielen eine Lakers-Fahne auf dem Schloss zu hissen.
Stefan Bürer, Kommunikationschef Lakers
Als dies abgelehnt wurde, beantragte Bürer direkt bei der Ortsgemeinde eine «Light»-Version. Konkret, die Fahne an einem Nachmittag für zwei bis drei Stunden zu hissen für Bilder, unter anderem mit einer Drohne.
«Das wäre uns eine grosse Hilfe und nebenbei auch für das Schloss und Rapperswil-Jona eine gute Sache, weil wir eines unserer Haupt-Assets, neben dem Kinderzoo, der Ost und uns, in bestem Lichte präsentieren würden», argumentierte er.