Nachhaltig auch neben dem Eis
«Uns ist bewusst, dass wir nie ein perfekt nachhaltiger Verein sein werden. Dafür bietet der Umstand, dass Reisen und Konsum zu unserem Geschäft gehören und wir tausende von Menschen mobilisieren, schon in Sachen Ökologie viele nur schwer überwindbare Hürden. Aber wir möchten mit unseren Taten und unserem Engagement beweisen, dass wir uns Gedanken machen über unser Tun und über dessen Konsequenzen», erklären die HCD-Verantwortlichen auf der Homepage www.nachhaltigaktiv.hcd.ch.
Einige Massnahmen haben die HCD-Verantwortlichen bereits in die Tat umgesetzt. Eine der drei letzten war die kommunizierte Zusammenarbeit mit den Thurgau Indian Ladies, wodurch der HCD in der nächsten Saison ein Damenteam in der höchsten nationalen Spielklasse ins Rennen schicken wird. Weiter wurden während des Spengler Cups im Fanzelt erstmals Mehrwegbecher verwendet, und zuletzt absolvierte man am 4. Februar gegen die SCL Tigers das erste Nachhaltigskeits-Meisterschaftsspiel der Geschichte. «Zu den speziellen Massnahmen an diesem Tag gehörten unter anderem die kostenlose Anfahrt mit der RhB, eine Skoda E-Auto-Ausstellung, eine Verkostung veganer Party-Sticks, das Spielen in Sondertrikots aus Pet-Stoff oder der Hinweis unserer Teilnahme am Klimafonds Davos. Über 900 RhB-Mitarbeitende wohnten dem ausverkauften Spiel bei, das vom HCD 6:3 gewonnen wurde», vermelden die Verantwortlichen auf der erwähnten Homepage weiter.
Nachhaltigkeit lässt sich jedoch nicht nur auf dem ökologischen und ökonomischen, sondern beispielsweise auch im sozialen Bereich – etwa in der Nachwuchsarbeit – erreichen.
Juniorenzahl steigern
Bei den sozialen Nachhaltigkeitszielen nimmt die Nachwuchsbetreuung einen zentralen Stellenwert ein. So will der HCD die Juniorenzahl von gegenwärtig rund 160 auf 175 steigern. Zudem soll bis 2024 eine professionelle Infrastruktur geschaffen werden, «welche die menschliche und sportliche Entwicklung der Spieler fördert», wie sich die Verantwortlichen ausdrücken. Einige Projekte wurden bereits in die Tat umgesetzt. So werden beispielsweise dank des Projekts «Chindergarta gaht uf's Iis» seit diesem Jahr Vorschul-Kinder für den Eislauf begeistert.