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Leben & Freizeit

Grosser Ansturm auf Testaktion in St. Moritz

Südostschweiz
19.01.2021, 13:55 Uhr
heute um 12:16 Uhr

In St.Moritz ist aufgrund der mutierten Coronavirus-Variante eine grosse Testaktion im Gange. Auch Gemeindepräsident Christian Jott Jenny hat sich mittlerweile an die Bevölkerung und die Touristen gewendet – mittels eines Videos. Er weist darauf hin, die Situation ernst zu nehmen und bedankt sich bei den lokalen Hoteliers für den Einsatz in Zeiten der Pandemie.

 

PRESSEVIDEO

Das Fazit der Testaktion sei bisher positiv, weil sich viele aus der Bevölkerung testen lassen wollen, sagt Martin Bühler, Leiter kantonaler Fürhungsstab, gegenüber Radio Südostschweiz. Bereits am Morgen wurden über 2546 Anmeldungen (Stand 12.15 Uhr) registriert. Die Testbereitschaft ist somit um einiges grösser als noch beim Flächentest im Dezember.  Aktuell (Stand 16.30 Uhr) werden 3200 Anmeldungen registriert; das ist in etwa gleich viel, wie beim Flächentest im vergangenen Dezember an drei Tagen realisiert wurden.

Die Menschen nehmen es ernst und wollen einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten, wie Bühler sagt. «Wir werden nicht überrannt, aber sind aktuell sicher gefordert.» Aufgrund der hohen Testbereitschaft wurden die Betriebszeiten in den beiden Testzentren verlängert. Der Kanton empfiehlt, sich vorgängig online anzumelden. Bewohner und Gäste von St. Moritz können sich ebenfalls morgen Mittwoch, 20. Januar 2021 im Spital Oberengadin in Samedan testen lassen. Hierzu ist eineAnmeldung über die Webseite des Spitals Oberengadin erforderlich.

Laut einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden seien zudem in den betroffenen Hotels 584 PCR-Speicheltests durchgeführt worden. Die Resultate dieser Tests liegen noch nicht vor. Daher kann zurzeit noch nicht genau gesagt werden, wie stark sich die mutierte Variante in St. Moritz bis jetzt verbreitet hat.

Weil viele Personen unangemeldet zum Test kommen, sind Wartezeiten unumgänglich. Um Wartezeiten zu verkürzen wird eine Online-Anmeldung empfohlen, wie der Kanton Graubünden schreibt.

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