Gletscher vermessen wird immer schwieriger
Seit über 100 Jahren werden die Bündner Gletscher im Rahmen von schweizweit koordinierten Erhebungen vermessen. Diese Aufgabe übernimmt das Amt für Wald und Naturgefahren in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Gletschermessnetz (Glamos). So werden jährlich die Gletscherzungen von rund 20 Gletschern in Graubünden vermessen, wie der Kanton in einer Mitteilung festhält. Dabei würden die vor Ort erhobenen Daten mit Informationen aus Luftbildern kombiniert, um die Grösse der Gletscher zu ermitteln. Doch dies, so der Kanton, sei eine Aufgabe, die sich in vielen Fällen zunehmend schwieriger gestalte.