Glarus will auch Kindergärtler testen
Die Schulen haben mit den präventiven Testungen (Spucktests) auf der Oberstufe gute Erfahrungen gemacht, teilt die Regierung des Kantons Glarus mit. Diese Testungen sollen deshalb nun auch im Kindergarten und in der Primarschule angeboten werden. Die Teilnahme an den Testungen sei weiterhin freiwillig, betont die Regierung. Den Eltern werde aber dringend empfohlen, ihre Kinder an den Tests teilnehmen zu lassen.
Prävention statt Reaktion
Der kantonsärztliche Dienst habe in verschiedenen Schulen Ausbruchstestungen anordnen müssen, nachdem Schulkinder positiv auf das Coronavirus getestet worden seien, heisst es weiter. Durch die schonenden Spuckpräventivtests können die Kinder frühzeitig geschützt werden. So soll verhindert werden, dass der Präsenzunterricht unterbrochen werden muss und sich ganze Klassen oder Schulen in Quarantäne begeben müssen. Um die Kinder zu schützen, dürfe ausserdem eine situative Maskenpflicht für Lehrer und Schülerinnen angeordnet werden.