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Leben & Freizeit

Glarnerin vertritt die Schweiz an der Europäischen Physikolympiade

Südostschweiz
22.03.2022, 19:55 Uhr
gestern um 16:30 Uhr

Die 19 besten Nachwuchsphysikerinnen und Nachwuchsphysiker der Schweiz stellten sich am vergangenen Wochenende einer grossen Herausforderung: In Aarau fand das Finale der Schweizer Physikolympiade statt. Noelia Cheridito aus Bilten im Kanton Glarus holte sich dort die Bronzemedaille und darf dank dieser guten Leistung an der Europäischen Physikolympiade teilnehmen. Cheridito besucht die Kantonsschule in Glarus. 

Physik von früh bis spät

Am Samstag, 19. März, trafen sie sich am Bahnhof Aarau: Die 19 Finalistinnen und Finalisten aus der ganzen Schweiz, die sich gegen 595 Teilnehmende in der ersten Runde durchgesetzt hatten, wie die Verantwortlichen der Schweizer Physikolympiade in einer Mitteilung schreiben. Insgesamt fast sechs Stunden lang wurden die Jugendlichen an der Kantonsschule Aarau zu verschiedenen Bereichen der Physik geprüft. Nebst theoretischen Fragen gab es auch experimentelle Aufgaben, bei denen die jungen Talente ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten.

Keine Teilnahme an der Physikolympiade in Belarus

Die Resultate des Wettbewerbs wurden am Sonntagnachmittag bei der Schlussfeier verkündet, nach einem Vortrag des ETH-Forschers Yves Acremann über Magnetismus. Eigentlich qualifizieren sich die Jugendlichen mit der Goldmedaille für eine Teilnahme an der Internationalen Physikolympiade (IPhO). Doch da die IPhO diesen Sommer von Belarus organisiert wird, nimmt die Schweiz nicht teil, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst. Stattdessen werde eine alternative IPhO mit schweizerischer Unterstützung geplant. Ausserdem haben einige der Finalistinnen und Finalisten wie Cheridito die Chance, an die kleine Schwester der IPhO zu reisen: Die Europäische Physikolympiade findet im Mai in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana statt. (nen)

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